Unsere Gitarren im Test: Koa 724ce

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Lesen Sie, warum Gitarrenexperten von den Modellen unserer neuen 700er Serie mit Koa-Holz von auserlesener Qualität begeistert sind.

Das Urteil der Testberichte ist einstimmig: Unsere brandneue vollständig aus Koa gefertigte Grand Auditorium begeistert mit ihrem Erscheinungsbild, Spielgefühl und Klang.


724ce

Nach der Vorstellung unserer neu überarbeiteten Koa-Modelle der 700er Serie im Mai, wurden unzählige Testberichte dazu in den Medien der Musikbranche veröffentlicht. Wir haben den Testern unsere Grand Auditorium 724ce zukommen lassen. Die Reaktionen waren überwiegend positiv. Hier ist ein Auszug davon, was in der Kritik über unsere Gitarren geschrieben wurde.

Die Zeitschrift Guitarist (Großbritannien) hat in ihrer Sommerausgabe einen 6-seitigen Testbericht veröffentlicht, in dem scharfe Detailfotos enthalten sind, welche die natürliche Schönheit des auserlesenen Koa-Holzes dieser Gitarre sowie deren Verzierungen gut wiedergeben. Der Autor des Artikels, Neville Marten, gab der Gitarre 9 von 10 Punkten und die Auszeichnung Guitarist Choice Award, wobei er die „praktisch unvergleichbar gute Fertigung, Form und Oberflächenbehandlung“, „fantastische Spielbarkeit“ und den „lebendigen und belohnenden Klang“ betont. Einige der Höhepunkte dieses Testberichts:

Zu der Verarbeitung/den Materialien: „Sie können unsere 724ce ruhig mit einer Lupe untersuchen, ich glaube kaum, dass Sie auch nur den kleinsten Fehler finden… Die Wahl dieses wunderschönen und nachhaltig beschafften Holzes muss auch gelobt werden.“

Zum Spielkomfort: „Die Saitenlage ist niedrig und angenehm, die Saiten sind gut anzuschlagen und leisten nicht zu viel Widerstand. Die Sattelbreite ist optimal für das leichte Greifen von offenen Akkorden und alle jene Schnörkel, die wir beim Fingerpicking gerne miteinbauen.

Zum Klang: Marten betont den „warmen und einladenden Klang“: „Es fällt kein bombastischer Bass auf, sondern eine Art ausgewogenes Summen am unteren Ende des Mitteltonbereichs, das sich sehr musikalisch mit dem oberen Mitteltonbereich und den süßen Höhen verknüpft, mit denen diese Gitarre glänzen kann… Mit dem Finger angeschlagene Töne sind präzise und direkt, während beim Schrammeln mit einem mittelstarken Plektrum die perfekt gestimmten Akkorde den idealen Hintergrund für Sänger bilden, der aber auch beim Zusammenspiel mit anderen akustischen Instrumenten nicht aufdringlich wirken würde.“

Zusammenfassend hat Neville Folgendes zu sagen: „Wenn [Andy] Powers und sein Team weiterhin Instrumente bauen, die so gut klingen, aussehen und sich spielen lassen wie diese Gitarre hier, dann wird nichts das Wachstum dieses Unternehmens aufhalten können.“

[https://www.premierguitar.com/gear/reviews/taylor-724ce]

In der September-Ausgabe von Premier Guitar äußert sich Jason Shadrick an erster Stelle zu dem Gefühl, das die hauchdünne Lackierung der Gitarre vermittelt: „Der Lack ist so dünn, dass man die Poren im Holz spüren kann, was ganz klar den lebendigen Ausdruck dieses Instruments verstärkt.“

Vom Klang her erinnere ihn diese Gitarre an eine  „moderne Dreadnought mit ausgeprägtem Mitteltonbereich, aber zusätzlichem Fokus.“

„Die Klangfarben des Koa-Holzes sind komplex und weisen viele Nuancen auf“, schreibt er, „mit einem Hauch an Mitteltönen vom Mahagoni und dem Glitzern von Ahorn…. Mit ihrer Ausgewogenheit eignet sie sich für eine Vielfalt an Musikrichtungen. Als ich mit einem Plektrum etwas härter spielte, konnte ich spüren, wie die Koa-Decke und wahrscheinlich die Verstrebung den Dynamikbereich erweitern, was die Ansprache der Gitarre im Allgemeinen verbessert.“

Im Juli schrieb Teja Gerken für Peghead Nation in seinem Testbericht: „Die 724ce eignet sich mit ihrem großartigen, offen klingenden Tieftonbereich besonders gut für große Akkorde oder wenn man bestimmte Saiten herunterstimmt, weshalb ich ziemlich schnell anfing, mit Fingerstyle-Technik mit offener D-Stimmung zu experimentieren. Insgesamt hat diese Gitarre einen etwas «gelasseneren» Klangcharakter als die meisten anderen Grand Auditorium-Modelle von Taylor, wobei mir die Ansprache und Wärme besonders gut gefällt. Selbstverständlich ist sie so präzise wie für Taylor üblich gefertigt und lässt sich wunderbar in jeder Lage spielen, selbst am Ende des Griffbretts in der Nähe des Cutaways… Ganz gleich ob man sie nun als überarbeitete 700er oder vereinfachte Koa-Serie betrachtet, das Ergebnis ist eine wirklich coole Gitarre mit einem ganz eigenen Look, Spielgefühl und Sound.“

[https://www.pegheadnation.com/instruments-gear/new-gear/taylor724ce/]

Pete Brown von Vintage Guitar war besonders beeindruckt vom Aussehen dieser Gitarre („Die 724ce ist eine wahre Augenweide“) und ihrer superleichten Spielbarkeit: „Ganz nach feinster Taylor Tradition ist diese Gitarre für schnelles Spiel mit sehr tiefer Saitenlage ausgelegt, damit auch die schnellsten Licks über das Griffbrett gelingen.“ Was den Klang angeht: „Das V-Bracing sorgt für einen wärmeren, traditionellen Klang, anders als der höhenbetonte «Taylor Sound» der 90er und kurz nach der Jahrtausendwende… Sowohl beim Schrammeln als auch beim Fingerpicking sind die tiefen Saiten perfekt auf die hohen Saiten abgestimmt, um einen süßen, ausgefeilten Klang zu erreichen, besonders für ein Cutaway.” 

Prown gefiel auch der Klang der Gitarre über einen Verstärker sehr gut. „Am Verstärker angeschlossen, zeigt die ES-2 ihre Stärken… Nach Jahrzehnten von plastikähnlichem Sound bei direkt verstärkten Akustikgitarren, stellt die ES-2 eine echte Neuheit dar, die hoffentlich zu weiteren Varianten von lebendigem akustisch-elektrischen Sound führen wird.“

In der Zeitschrift Acoustic Guitar (Ausgabe November/Dezember), hat Adam Perlmutter die 724ce die am ausgewogensten klingende Koa-Gitarre, die er je gespielt hat, genannt und weiterhin Folgendes über den Klang geschrieben: „Mit einem beeindruckenden Mitteltonbereich und einem kräftigen Bass, der überhaupt nicht schwammig oder dröhnend klingt, hat sie den typisch warmen und süßen Klang, den man von einem Instrument mit Hartholzdecke erwartet.“

„Insgesamt betrachtet hat diese Gitarre einen klaren und etwas trockenen Klang, mit einem reichen Mitteltonbereich, der den Eindruck vermittelt, Bässe und Höhen miteinander fließend zu verbinden, um einen einzigen Sound zu erzeugen. Sie hat außergewöhnlich transparente Bässe – ein echter Vorteil für Basslinien in Flatpicking-Technik mit Standardstimmung oder mit den Fingern angeschlagenen Melodien mit offenen Stimmungen.“

„Die ganz besonderen Eigenschaften der 724ce sind aber im Hochtonbereich zu erkennen… Während so manche Koa-Gitarre eher scharfe und aggressivere Höhen aufweisen, klingen die oberen drei Saiten dieser Gitarre einfach süß und haben eine schnelle, direkte Ansprache, die auch einen sauberen und ausgefeilten Ton sicherstellt. Analog dazu könnte man sagen, dass die Hochtöne der 724 hell und warm sind wie eine Glühbirne, im Vergleich zu dem grellen und kalten Licht irgendeiner billigen LED-Birne, was den Klang einiger anderer Koa-Gitarren darstellen würde.“

Auch Jimmy Leslie von Guitar Player bewundert die Ästhetik dieser Gitarre. („Wenn man die 724ce aus ihrem Koffer herausholt, dann kommt nur ein Gedanke auf: «was für eine wunderschöne Gitarre!»“). Er nimmt auch Bezug auf den Einfluss der besonders dünnen Lackierung auf den Sound.

„Sie ist leichter und hat viel weniger Dämpfung als die bereits etablierte Koa-Serie. Es erfordert wirklich nur sehr wenig Kraft mit dem Plektrum, um die Decke der 724ce zum Schwingen zu bringen, wobei diese Empfindlichkeit besonders viele Nuancen ermöglicht. Ihr Klang spiegelt ganz direkt die individuellen Eigenschaften des Gitarristen wider, wobei sie eine Vielfalt von Klangfarben beherrscht, von warm bis hell, je nach Anschlag… Wenn Sie ein Instrument suchen, das lebendig klingt und empfindlich auf die feinsten Nuancen reagiert, dann liegen Sie bei der 724ce richtig.“

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Zwei elegante Urban Ash-Modelle in limitierter Auflage lassen die besonderen Qualitäten dieser Holzart auf ganz neue Weise glänzen

Seitdem wir Urban Ash als Tonholz mit der Builder’s Edition 324ce Anfang 2020 eingeführt haben, hat dieses urbane Holz einschlägige Beweise geliefert, dass man hochwertige Tonhölzer nicht auf der anderen Seite des Globus suchen muss: Sie wachsen gleich hier im Hinterhof von Taylor. Auch wenn es uns immer eine Freude sein wird, Gitarren aus klassischen, langjährig erprobten Holzarten wie indischem Palisander und Mahagoni zu bauen, hat es doch etwas Besonderes an sich, wenn wir Gitarristen ein hervorragendes Spielerlebnis mithilfe von hier bei uns geerntetem Holz bieten können. Für uns bei Taylor stellt Urban Ash weitaus mehr als nur ein großartiges Tonholz dar: Es ist ein bedeutender Schritt nach vorn in unserer Mission, nachhaltigere Wege für den Bau von Gitarren zu entwickeln.

Was ist Urban Ash?

Urban Ash ist unser Name für das Holz, das wir von Schamel-Eschen gewinnen, die auch als immergrüne Eschen bezeichnet werden. Diese Baumart wurde an vielen Stellen in Südkalifornien im Anschluss an den zweiten Weltkrieg als schnell wachsender Schattenspender gepflanzt, im Zuge der Erweiterung der Städte. Wie es auch auf andere Baumarten in urbanen Gebieten zutrifft, müssen auch diese Eschen irgendwann gefällt werden, entweder, weil sie ihr Lebensende erreicht haben oder weil sie ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Früher wurden diese gefällten Eschen als Brennholz verkauft oder irgendwie entsorgt. Aber hier kommt Taylor ins Spiel. Im Zuge unserer Zusammenarbeit mit den erfahrenen Baumpflegern von West Coast Arborists (mehr dazu an anderer Stelle in dieser Ausgabe), bedient sich Taylor nun dieser gefällten Eschen für die Beschaffung von Holz für den Gitarren.

Wie sich herausgestellt hat, eignet sich diese urbane Esche ausgezeichnet für den Gitarrenbau: Ihre Eigenschaften ähneln denen von hochwertigem Mahagoni, darüber hinaus lässt es sich gut verarbeiten, um die Formen und Schnitte zu erreichen, die für den Bau von akustischen Instrumenten erforderlich sind. Zu den musikalischen Eigenschaften von Urban Ash zählt ein kraftvoller Mitteltonbereich und ein ausgeprägter Fokus auf den Grundton.

Bis jetzt hatten wir Urban Ash für Boden und Zargen bei unserer bereits erwähnten Builder’s Edition 324ce und unseren kompakten GT/GTe Urban Ash-Zwillingen eingesetzt. Jetzt ist es soweit, die Rolle von Urban Ash in der Welt der Akustikgitarren zu erweitern: Mit unseren zwei ersten Gitarren mit Massivholzdecke aus Urban Ash bieten wir Gitarristen neue ästhetische Anreize und musikalische Möglichkeiten.

424ce LTD

Boden/Zargen: Urban Ash

Decke: Urban Ash

Korpusform: Grand Auditorium

Griffbrett: Westafrikanisches Ebenholz von Crelicam

Innere Verstrebung: V-Class

Sattelbreite: 44,45 mm

Mensur: 648 mm

Elektronik: ES2

Schutz: Brauner Hardshell-Koffer in Luxusausführung

Unsere 400er Serie eignet sich für die verschiedensten Musikrichtungen – für uns war es daher die ideale Serie für die Einführung dieser Grand Auditorium aus Urban Ash, die ja genauso vielseitig ist.

Dieses Modell verfügt nicht nur über einen insgesamt aus Urban Ash gefertigten Korpus, sondern lässt auch die natürliche Schönheit des Holzes glänzen, wobei der reiche Charakter der Holzmaserung und sanfte cremefarbene Töne im Vordergrund stehen.

Im Inneren der Gitarre sorgt unsere klangverbessernde V-Class-Verstrebung dafür, dass der natürliche Klangcharakter von Urban Ash noch besser ausgenutzt wird, in diesem Fall jene etwas trockenere, mit Mahagoni vergleichbare Ansprache im Mitteltonbereich, die Gitarristen möglicherweise von unserer Builder’s Edition 324ce kennen. Wie auch für die bekannteren Hartholzdecken gilt, sorgt Urban Ash für einen klaren Fokus auf die Note, die man gerade anschlägt, und ermöglicht ein besonders ausgewogenes Frequenzspektrum.

Klanglich wird der deutlichste Unterschied bei diesem Modell durch die Decke aus Esche erreicht. Gitarristen können hier eine gewisse natürlichen Kompression erwarten, die normalerweise mit Hartholzdecken in Verbindung gebracht wird, ein Effekt, der den anfänglichen Attack des Gitarrentons abrundet, wodurch ein sauberer, verfeinerter Ton erreicht wird. Wie es aber unser Meister im Gitarrenbau, Andy Powers, bei der Auswahl des Holzes für dieses Modell festgestellt hat, ist Urban Ash viel mehr als nur ein Ersatz für Mahagoni. Auch wenn dieses Holz ein ähnliches Klangprofil hat, verleiht das etwas leichtere Gewicht der Esche einer daraus gefertigten Decke einen luftigeren Klangcharakter.

„Mahagoni gibt es mit unterschiedlicher Dichte“, erklärt Andy. „Im Allgemeinen ist Urban Ash vergleichbar mit Mahagoni von mittlerem und leichterem Gewicht, was diesem Holz einen offenen, luftigen Klangcharakter verleiht.“

Was das Erscheinungsbild angeht, lässt eine Hochglanzlackierung die Farben der Esche elegant scheinen. Unser Griffbrett im Renaissance-Stil und die Kopfplatteneinlagen aus italienischem Acryl verstärken weiterhin die Zugehörigkeit dieses Modells zu unserer 400er Serie, während andere Details – schwarzer Einband, mattschwarze Stimmer, das schwarze Schlagbrett und die schwarze Rosette mit 3 Ringen – kräftige Kontrastpunkte zum hellen Eschenkorpus darstellen.

224ce-UA DLX LTD

Boden/Zargen: Urban Ash als Schichtholz

Decke: Urban Ash

Korpusform: Grand Auditorium

Griffbrett: Westafrikanisches Ebenholz von Crelicam

Innere Verstrebung: Nach vorn verschobenes X

Sattelbreite: 42,8 mm

Mensur: 648 mm

Elektronik: ES2

Schutz: Brauner Hardshell-Koffer in Luxusausführung

Unsere zweite insgesamt aus Esche gefertigte Grand Auditorium in limitierter Auflage vereint eine Massivholzdecke aus Urban Ash mit Zargen und Boden aus Schichtholz (Urban Ash). Schichtholz erlaubt es uns, eine robuste Bauweise mit Prämium-Furnieren zu vereinen. In diesem Fall haben die Schichtholz-Zargen und -Boden eine besonders schöne Eschenholzmaserung, während sowohl Korpus als auch Hals mit einem eindrucksvollen Tobacco-Sunburst aufwarten.

Klanglich hat dieses Modell die musikalische Vielseitigkeit unserer Grand Auditorium-Korpusform, ein anpassungsfähiger Sound, der sich sowohl für Flatpicking, Fingerpicking als auch zum Schrammeln eignet. Auch hier macht die Resonanzdecke aus Urban Ash den Unterschied: Eine holzige, trockene Ansprache mit einem Hauch Kompression, die einen dynamischen Anschlag ausgleicht.

„Die Decke hat einen ganz eigenen Klang, der an traditionelles Mahagoni erinnert, aber besonders leicht und lebendig“, meint Andy.

Was das Äußere betrifft, macht der Tobacco-Sunburst zusammen mit der Hochglanzoberfläche diese Gitarre ganz klar zum Hingucker. Dazu gibt es als passende Verzierungen goldene Taylor Stimmer, ein Schlagbrett aus Imitationsschildkröte, weißer Einband, eine Rosette aus italienischem Acryl und kleine Griffbretteinlagen in Diamantform aus italienischem Acryl. Was das Spielgefühl betrifft, wartet dieses Modell mit einem etwas schmaleren Griffbrett auf (42,8 mm), was das Greifen erleichtert, insbesondere wenn man noch nicht so geübt ist oder kleinere Hände hat.

Diesen Herbst können Sie die zwei Urban Ash-Modelle in limitierter Auflage beim Taylor Händler in Ihrer Nähe finden.

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Wir haben unsere für Anfänger ideale Academy-Serie um zwei klanglich und optisch überzeugende neue Modelle mit Walnussdecke ergänzt

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Wir haben unsere für Anfänger ideale Academy-Serie um zwei klanglich und optisch überzeugende neue Modelle mit Walnussdecke ergänzt

Als wir im Jahr 2017 unsere Academy-Serie vorgestellt haben, waren wir zufrieden mit dem Gefühl, dass sie eine natürliche Ergänzung unserer bisherigen Designs darstellen, bei denen stets der Gitarrist im Mittelpunkt steht. Komfortable Korpusformen, eleganter, leicht bespielbarer Hals und ein transparenter Klang mit leichter Ansprache waren für uns immer schon von entscheidender Bedeutung. Mit der Academy-Serie kommt eine breitere Gruppe an Gitarristen in den Genuss dieser grundlegenden Qualitäten, indem das wahrhaftige „Taylor Erlebnis“ zu einem erschwinglicheren Preis bereitgestellt wird.

Die Gitarren der Academy-Serie sind nicht zu kostbar für den rauen Alltag oder als Reisebegleiter, wobei sie aber dennoch einer Vielzahl an musikalischen Anwendungen gerecht werden. Und obwohl sie insbesondere für Anfänger entwickelt wurden, um die anfängliche Lernkurve zu begradigen, werden sie auch von erfahreneren Gitarristen geschätzt.

Fünf Jahre später haben wir nun die Ehre, die Familie mit zwei neuen Gitarren wachsen zu lassen: Die Dreadnought Academy 20e und die Grand Concert Academy 22e, die beide mit einer Massivholzdecke aus Walnuss versehen sind.

Die neuen Modelle der Academy-Serie auf einen Blick:

Korpusformen: Dreadnought und Grand Concert
Korpus: Walnuss-Schichtholz
Decke: Walnuss-Massivholz
Armauflage: Abgeschrägt, aus Walnuss
Griffbrett: Westafrikanisches Ebenholz von Crelicam
Sattelbreite: 43,65 mm
Mensur: 597 mm
Elektronik: ES-B
Schutz: Tasche

Die Modelle im Detail



Mit den zwei neuen Modellen stellen wir nun eine Alternative zum klassischen Klang des Fichtenholzes bereit, indem diese mit einer Decke aus massiver Walnuss ausgestattet sind. Als Tonholz ist Walnuss mit seiner Dichte und Härte mit Mahagoni, hawaiianischem Koa und anderen Harthölzern vergleichbar: man kann dabei ganz klar den für dichtere Holzarten charakteristischen Kompressionseffekt heraushören, der die anfängliche Ansprache ebnet, um eine ausgewogenere Reaktion auf den Anschlag des Gitarristen zu ermöglichen. Walnuss zeichnet sich durch einen transparenten, offenen mittleren Frequenzbereich aus, der ganz klar den Grundton betont. In der Praxis nimmt man dadurch die Note, die man gerade anschlägt, besser wahr, weil die Obertöne etwas schwächer als bei bestimmten anderen Holzarten sind.

Das Ergebnis ist ein transparenter, ausgewogener Klang, der sich für eine Vielzahl an musikalischen Anwendungen eignet. Diese Gitarren sind nicht nur ideal für den Unterricht und zum Üben, sondern eignen sich auch bestens zum Aufnehmen oder für Live-Auftritte dank des integrierten ES-B-Tonabnehmers, den wir jüngst mit neuen EQ-Reglern ausgestattet haben und bei dem der Batteriewechsel nun viel einfacher ist. Die Dreadnought Academy 20e liefert den altbekannten, kräftigen Ton, den man von dieser klassischen Korpusform gewöhnt ist, weshalb sie eine ausgezeichnete Wahl für Gitarristen darstellt, die gerne schrammeln. Sie überzeugt mit transparenten Bässen, kristallinen Höhen und einem satten Mitteltonbereich, wobei der Klang dank guter Projektion raumfüllend ist, mit einer etwas aggressiveren Ansprache.

Die kompaktere Grand Concert Academy 22e wartet dagegen mit einem handlicheren Umriss auf, der ein intimeres Spielerlebnis ermöglicht. Das Ergebnis ist eine klare Abgrenzung der Noten, womit sie sich ideal für Fingerstyle-Gitarristen eignet, aber auch für Lead-Melodien in Flatpicking-Technik. Trotz der kompakteren Abmessungen bietet die Academy 22e ausreichende Lautstärke, wodurch sie mit ihrem weiten Dynamikbereich die perfekte Wahl für Gitarristen mit leichterem Anschlag darstellt, die ihre Fertigkeiten mit dem Plektrum oder ihr Schrammeln verbessern möchten.

Mit eingebauter Armauflage – die man sonst meist nur bei teureren Instrumenten bekommt – sind diese Modelle die perfekte Wahl für Anfänger, die sich an das Spielgefühl auf einer Akustik-Gitarre gewöhnen möchten, während das Ebenholzgriffbrett dank des schlanken Halses zusammen mit der Mensur von 632 mm für Gitarristen eines jeden Niveaus leicht zugänglich ist. Genau wie unsere anderen Modelle der Academy-Serie ist auch bei diesen Gitarren kein Cutaway erhältlich, um optimale Resonanzeigenschaften sicherzustellen, wobei ihr Korpus im Vergleich zu unseren Standard-Dreadnought- und -Grand Concert-Modellen etwas flacher ausfällt, was den Spielkomfort zusätzlich verbessert. Abgerundet wird all dies mit einer dünnen Mattlackierung, mit der die natürliche Zeichnung der Walnuss besonders gut sichtbar wird, was die naturnahe Ästhetik dieser Modelle zusätzlich betont.

Sie finden die Academy 20e und die Academy 22e beim Taylor Händler in Ihrer Nähe.

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Ungewöhnlicher Scharfsinn

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TaylorSense kehrt zurück, als unser umfangreichstes Gitarren-Überwachungssystem aller Zeiten

Wenn Sie jemals ein Gitarrengeschäft aufgesucht haben – insbesondere wenn Sie an einem Ort mit einem überdurchschnittlich trockenen Klima leben, was beispielsweise für Denver, Colorado, den Heimatort des Autors gilt, wo Gitarrengeschäfte hauptsächlich riesige Humidore zur Lagerung ihrer akustischen Instrumente einsetzen – ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie zumindest bereits davon gehört haben, wie wichtig es ist, Ihre Gitarre ausreichend feucht zu lagern, um sie vor Rissen oder Verzug zu schützen. Das Massivholz, aus dem akustische Gitarren gefertigt werden, ist höchst dynamisch und stellt beinahe ein „lebendiges“ System dar, das jederzeit auf die Umgebungsbedingungen reagiert. Das ist der Grund, warum viele Gitarrengeschäfte ihre akustischen Instrumente in einem separaten Raum mit kontrolliertem Klima aufbewahren und ist auch die Erklärung dafür, warum eine gestimmte Gitarre sich ganz einfach verstimmen kann, wenn man sie von einem kalten Raum auf eine warme, hell beleuchtete Bühne bringt oder von einem Haus zum anderen transportiert. Wir haben daher in unserem Werk in El Cajon sämtliche Maßnahmen ergriffen, um das optimale Klima mit den richtigen Temperaturen und Feuchtigkeitswerten kontrolliert einzuhalten. Eine der wichtigsten Pflegemaßnahmen für den Gitarristen kann daher darin bestehen, sicherzustellen, dass der Korpus der Gitarre ausreichender Luftfeuchtigkeit ausgesetzt ist, insbesondere wenn man auf Tour geht und regelmäßig an neuen Orten auftritt.

Dafür bietet sich TaylorSense an, das neue und verbesserte Gitarren-Überwachungssystem für jeden, der eine akustische Gitarre von Taylor spielt.

Kurzum handelt es sich bei TaylorSense um eine intelligente Batteriebox, die anstatt der normalen 9-Volt-Batteriebox in der Taylor Gitarre verwendet wird. Im Inneren befinden sich Sensoren, welche die relative Luftfeuchtigkeit und Temperatur um die Gitarre herum überwachen und diese Daten an ein Smartphone per stromsparendem Bluetooth übertragen. Der Gitarrist kann dabei in Echtzeit diese klimatischen Daten anhand der TaylorSense-App überprüfen.

Das optimale Klima für die meisten akustischen Gitarren weist eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent auf. Was die Temperatur angeht, können starke Schwankungen, sowohl nach oben oder nach unten (beispielsweise ein eiskalter Wintertag oder ein besonders heißer Sommertag), ebenfalls zu Schäden führen. Falls diese Klimawerte in der Nähe Ihrer Gitarre für einen Zeitraum, der zu Schäden führen könnte, die empfohlenen Grenzen über- oder unterschreiten sollten, warnt Sie TaylorSense über Ihr Smartphone davor. Es sind auch Sensoren vorhanden, die starke Stöße registrieren. Sollte Ihr Gitarrenkoffer einen Aufprall erleiden, werden Sie sofort darüber informiert, um nach dem Rechten schauen zu können. Abschließend sei erwähnt, dass TaylorSense den Batteriestand Ihrer Gitarre überwacht, womit die Sorge, einen Auftritt mit einer schwachen Batterie zu starten, der Vergangenheit angehört.

Langjährige Fans von Taylor fragen sich jetzt vielleicht: „Hat Taylor so ein System nicht schon vor Jahren auf den Markt gebracht?“ Sie irren da nicht, die Absicht, ein vollständiges Gitarren-Überwachungssystem anbieten zu können, wird bei Taylor schon seit mehr als zehn Jahren verfolgt. Wir haben im Laufe der letzten Jahre frühere Versionen des Systems angeboten, die mit einer ausschließlich für das iPhone erhältlichen App kommunizierten, welche mit einem digitalen Stimmgerät und einem digitalen Vierspur-Aufnahmeinterface aufwartete. Wir waren stolz darauf, Gitarristen eine einfache Lösung anbieten zu können, die dazu beiträgt, die Lebensdauer einer Gitarre zu maximieren und kostspielige Reparaturen von Rissen und Halsproblemen zu vermeiden. Viele unserer Kunden, insbesondere die glücklichen Besitzer mehrerer Taylor Gitarren, haben es uns wissen lassen, wie sehr sie ein solches umfassendes System schätzen, das dabei hilft, die Instrumente in einem guten Zustand zu erhalten.

Bei TaylorSense handelt es sich jedoch um digitale Technologie, die in ein größtenteils analoges System, die akustische Gitarre, integriert wird. Wie es häufig bei neu entwickelter Technologie für Musiker vorkommt, gab es bei manchen Gitarristen Probleme mit der ersten Version des Systems. Scott Reinhardt, Leiter unserer Abteilung für Digital- und Handelsmarketing, der seit dem Start dieses Projekts sich beratend für dieses einsetzte, war der Ansprechpartner für den Austausch mit Gitarristen und Kunden allgemein, die mehr von TaylorSense erwarteten. Scott betont, dass unser bisher angebotenes iOS-basiertes TaylorSense-System zwar von der Kritik hoch gelobt wurde und sogar in USA Today vorgestellt wurde, aber dennoch in vielerlei Hinsicht Verbesserungspotenzial bestand.

„Wir erkannten, dass wir nicht die Mittel hatten, um angemessenen Service für diese Technologie anbieten zu können”, erklärt Scott. „Viele unserer Kunden forderten auch die Unterstützung von Android für die TaylorSense-App“.

Für uns bei Taylor gehört Selbstzufriedenheit nicht zum Geschäft, wir geben eine gute Idee nicht auf, wenn sie beim ersten Versuch nicht perfekt wird. Wir machten uns also an die Arbeit und stellten neue App-Entwickler für unser Service- und Wartungsteam ein, um die App zu optimieren und präzisere und verlässlichere Sensoren für die Batteriebox zu entwickeln. Schwerpunkt war dabei, das Benutzererlebnis und die Funktionalität der App zu verbessern, mit dem Ziel, ausgezeichnete Ergebnisse zu erreichen, ohne dabei die App oder ihre Benutzer zu überlasten. Unserem Team war es auch wichtig, dass die meisten Gitarristen das System einsetzen könnten, weshalb die Unterstützung von Android auf der Liste der Prioritäten für die neue Version der App von TaylorSense ganz oben stand. Es war auch von entscheidender Bedeutung, das System einer größeren Zahl an Gitarristen zugänglich zu machen, nicht nur jenen, die Android-Geräte anstatt Apple verwenden, sondern auch Gitarristen rund um den Globus. Um dies zu erreichen, mussten Wege zur Skalierung der Technologie gefunden werden, um Serviceleistungen ohne geographische Einschränkungen bereitstellen zu können.

Nach monatelanger Arbeit, ausgiebigem Testen und unzähligen Änderungen an der App, haben wir das neue TaylorSense im Januar 2020 auf den Markt gebracht. Die dazugehörige App ist sowohl für Benutzer von Smartphones von Apple als auch Android-basierten Geräten erhältlich und wir sind stolz auf das überaus positive Feedback zu der neuen Technologie, das wir von Gitarristen aus den Vereinigten Staaten, Kanada, der Europäischen Union und Großbritannien erhalten haben.

All dies wäre natürlich unmöglich gewesen, wenn uns die Besitzer von Taylor Gitarren nicht dabei unterstützt hätten. Für den Umbau der Sensorbox und die Verbesserung der App war es erforderlich, diese Technologie Gitarristen und Besitzern von Taylor Gitarren für ausgiebige Tests zu überlassen, was entscheidend dazu beitrug, das System optimieren zu können. Einer davon war der Toningenieur Gabriel O’Brien, der selber Taylor Gitarren spielt und die inoffizielle Facebook-Gruppe der Besitzer von Taylor Instrumenten moderiert. Gabriel teilte uns seine Erfahrungen mit TaylorSense mit, nachdem er das System in zwei seiner akustischen Gitarren installiert und mehrere Monate lang getestet hatte.

„Viele der am häufigsten gestellten Fragen im Zusammenhang mit der Pflege von Gitarren sind in Wirklichkeit die Folge ungeeigneter Luftfeuchtigkeit”, erläutert er. „Mit der Möglichkeit, die Luftfeuchtigkeit über Bluetooth zu überwachen, steht man wirklich auf der sicheren Seite, weil das System uns sofort benachrichtigt, wenn die Gitarre nicht mehr ausreichender Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Das Gerät verzeichnet auch Stöße, was für Leute wichtig ist, die ihre Gitarren mit auf Reisen nehmen oder auch für jeden, der Kinder im Haus hat, was für mich gilt. Hinzu kommt die unkomplizierte Installation – ein Gitarrist braucht keinerlei technische Kenntnisse, um das Gerät im Handumdrehen zu installieren”.

Das neu entwickelte TaylorSense-System erobert jetzt seinen Platz in der Gitarrenwelt und wir freuen uns, dass Gitarristen in den Genuss des verbesserten Benutzererlebnisses mit Echtzeit-Updates kommen. Sie können TaylorSense über TaylorSense.com beziehen oder es bei Ihrem nächstgelegenen Taylor Händler erwerben.

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Indischer Palisander trifft auf hawaiianisches Koa-Holz und Blackheart Sassafras um noch eine neue exotische Decke für unsere klassische T5z-Gitarre zu schaffen.

Es ist kaum zu glauben, dass bereits 16 Jahre vergangen sind, seitdem unsere „elektroakustische“ T5 ihr Debüt feierte. Die Vorstellung des Hohlkörper-Hybriden im Jahr 2005 sorgte für Furore in der Welt der Gitarre und brachte uns Auszeichnungen für ihr innovatives Design ein, wodurch gleichzeitig eine neue, spannende Klanglandschaft an verstärkten akustischen und elektrischen Tönen für Gitarristen erschlossen wurde. In der Praxis stellte die T5 eine Antwort auf das dringende Bedürfnis von live auftretenden Gitarristen dar, dieselbe Gitarre verwenden zu können, um sowohl clean als auch verzerrt einen tollen Klang zu erreichen.

Noch bevor sie die T5 an einen Verstärker anschließen, fühlen sich Gitarristen bereits vom schlanken, leichten Korpus und dem super leicht bespielbaren Taylor Hals angezogen. Wir hatten damit eine neue Gitarre, mit der wir unsere neuesten Fortschritte in Sachen Pickup-Design vorstellen konnten, indem wir hier einen akustischen Kontaktwandler (Body Sensor) – ein Teil unserer ursprünglichen magnetischen Expression System-Elektronik, die wir bei unseren Akustik-Gitarren im Jahr 2003 eingeführt hatten – mit unseren eigenen Humbucker-Ausführungen kombiniert haben. Der Fünfwegschalter lädt dazu ein, verschiedene Tonabnehmerkonfigurationen zu erkunden, während die flexible Kompatibilität der Gitarre mit akustischen Verstärkern (oder PAs) und elektrischen Verstärkern dazu führt, dass ein live auftretender Gitarrist mit einer A/B/Beide-Umschaltbox auf der Bühne eine Vielzahl an Situationen mit nur einem Instrument abdecken kann.

Daria Musk gewährt uns Einblick in ihre Lieblingseinstellungen für die T5z.

Im Laufe der Zeit haben wir die T5 weiterentwickelt, so wie alle unsere Gitarren. Die Elektronik wurde aktualisiert und wir haben eine Version der T5z mit kleinerem Korpus auf den Markt gebracht, inspiriert durch eine Sonderanfertigung für Prince, die mit ihren E-Gitarren-Saiten, Jumbo-Bünden und einem Griffbrettradius von 30,5 cm der Welt der E-Gitarren etwas näher kommt.

Für alle ihre verschiedenen Varianten gilt, dass die T5z ein einzigartiges Instrument darstellt, das Gitarristen der verschiedensten Stile anspricht und ihnen die Erforschung neuer Klangstrukturen beim Spielen mit Verstärkung erleichtert. Hinzu kommt, dass die technologischen Fortschritte in Sachen Amp-Modellierung und Effekte es den Gitarristen noch leichter machen, das volle Potenzial der T5z auszuschöpfen. So ist es zum Beispiel heutzutage möglich, die Gitarre an einen Fractal AX8, Line 6 Helix oder irgendein anderes Aufnahme-Interface anzuschließen, um neuen Klängen nachzugehen, anstatt sowohl einen Verstärker für akustische als auch einen zweiten Verstärker für elektrische Gitarre zu benötigen.

Decken aus exotischem Holz

Im Laufe der Zeit haben wir die Palette der verfügbaren Modellvarianten der T5z ständig weiterentwickelt, so dass nun eine großzügige Auswahl an verschiedenen Holzsorten für die Decke, verschiedenen Farben und Oberflächenbehandlungen sowie sonstigen Details für unsere Custom, Pro, Standard, Classic und Classic Deluxe-Serien bereitsteht. Im vergangenen Jahr haben wir das Sortiment um zwei weitere Classic-Modelle der T5z mit eleganten Decken aus Hartholz erweitert: Koa und Blackheart-Sassafras. In diesem Jahr freuen wir uns darauf, eine Version mit Palisander-Decke zur bunten Auswahl hinzufügen zu können. Wie auch bei den anderen Versionen, wartet das Palisander-Modell mit einer Shaded-Edgeburst-Decke und Satin-Lackierung auf. Der Boden, die Zargen und der Hals sind in schwarz schattierten Farbtönen gehalten, die gut zu den dunklen und kräftigen Farben der Palisander-Decke passen, wozu die seidenmatt schwarzen Stimmer den perfekten ästhetischen Akzent verleihen.

Mit diesen Classic-Modellen mit exotischen Decken und den vielen anderen Modellen der T5z-Familie steht eine Fülle an Looks und Klangfarben zur Auswahl. Sie finden diese und andere T5z-Modelle bei ihrem bevorzugten Taylor Händler.

two Taylor acoustic 200 Series Plus guitars, one laying on its side in front and the other handing from a stand behind

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Diese Zwillinge aus unserer 200 Plus-Serie beeindrucken durch das harmonische Gleichgewicht zwischen musikalischen Qualitäten und Erschwinglichkeit.

Sowohl Einsteiger als auch anspruchsvolle Gitarristen werden stets eine zuverlässige Alltagsgitarre zu schätzen wissen. Fast jeder erfahrene Gitarrist besitzt eine solche Gitarre – eine gute Wahl für einen Open-Mic-Abend oder spontanes Üben auf der Couch, wobei mitunter auch Ideen für den nächsten Song aufkommen. Und wenn diese Gitarre noch ein paar raffinierte Eigenschaften aufweist, um sowohl stilvoller als auch praktischer zu sein? Umso besser. Genau dies erfüllen die 214ce Plus und ihr Zwillingsbruder, die 210ce Plus, indem sie als Alltagsgitarren mit hervorragender Leistung entwickelt wurden, ohne dass mit der Anschaffung finanzielle Löcher gerissen werden.

Beiden Gitarren sind die folgenden wichtigen Merkmale gemein: Zargen und Boden aus laminiertem indischem Palisander, Decken aus massivem Fichtenholz, ein venezianischer Cutaway, ES2-Elektronik und das bequeme Halsprofil von Taylor (mit einer Sattelbreite von 4,28 cm), das Ihre linke Hand entlastet. Was die Ästhetik der Instrumente angeht, heben sie sich von der normalen 200er Serie durch die vollständige Glanzlackierung und Stimmer aus Nickel ab, wo noch unser beliebtes AeroCase hinzu kommt, das leicht zu tragen ist, aber dennoch hervorragenden Schutz bietet.

Der Unterschied der beiden Gitarren besteht in der Form Ihres Korpus – die 214ce Plus folgt dem Stil der Grand Auditorium während die 210ce Plus den klassischen Dreadnought-Stil verkörpert. Gitarristen schätzen an der Grand Auditorium insbesondere den Eindruck, dass sie eine regelrechte Einheitsgröße darstellt, sowie ihre hoch anpassungsfähige musikalische Leistung, die zu hervorragenden Ergebnissen führt, egal ob man mit den Fingern spielt, mit dem Plektrum eine Leadmelodie zupft oder einen Griff mit hartem Schrammeln betont. Durch den artikulierten, aber dennoch offenen Klangcharakter der GA kann sie flexibel für die unterschiedlichsten Spielstile und Genre-spezifischen Techniken eingesetzt werden, wobei sie sich durch eine druckvolle Ansprache mit überzeugendem Gleichgewicht zwischen warmen Basstönen und kristallinen Höhen auszeichnet. Hier führt die Künstlerin Lindsay Love-Bivens, unsere Community Relations Managerin, die musikalische Bandbreite und das klangliche Gleichgewicht der 214ce Plus vor.

Andy Powers von Taylor greift zu der 214ce Plus.

Die Taylor 210ce Plus stellt mit ihrer breiteren Taille unsere Umsetzung der großen, dominierenden Dreadnought-Korpusform dar. Normalerweise erwarten Gitarristen von Dreadnought-Gitarren eine starke Projektion, in der Regel gepaart mit ausgeprägteren Bässen. Die große Luftkammer erlaubt es, eine erstaunliche Lautstärke zu erzielen. Unsere Umsetzung entfernt einige der zusätzlichen Obertöne, ohne dass dabei die raumfüllenden Klangeigenschaften eingebüßt werden, um eine bessere Trennung der einzelnen Noten zu ermöglichen, entsprechend dem „zeitgenössischen“ Taylor-Sound, den unsere Kunden erwarten. Das Ergebnis ist eine Gitarre, bei der die traditionelle Ausstrahlung der Dreadnought-Korpusform mit modernen Verbesserungen in Einklang gebracht wird, woraufhin sie auch Situationen gewachsen ist, bei denen ein frontaler und im Mittelpunkt stehender Gitarrenklang erwartet wird. Weiter unten können Sie Lindsay dabei zuschauen, wie sie die 210ce Plus ausgiebig testet.

Lindsay spielt auf der Dreadnought 210ce Plus.

Welche Form Sie auch immer bevorzugen, beide Gitarren warten bei unseren Händlern darauf, von Ihnen ausprobiert zu werden. Wenden Sie sich an Ihren nächstgelegenen Taylor Händler oder stöbern Sie bei Ihrem bevorzugten Online-Händler.

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Tragbar, cool und auf alles vorbereitet - die GS Mini ist eine wirklich spannende Gitarre.

Alles deutet darauf hin, dass sich die zweite Hälfte des Jahres 2021 als eine besonders inspirierende Zeit entpuppen wird, wie man es schon seit Monaten, ja vielleicht sogar Jahren nicht mehr erlebt hat. Öffentliche Bereiche werden langsam in vielen Teilen der Welt wieder geöffnet und überall gibt es Menschen, die den wachsenden Wunsch verspüren, gemeinsam Musik zu machen. Die akustische Gitarre wird daher eine glorreiche Zeit erleben, wobei die GS Mini die optimale Wahl ist, was spontane Kreativität angeht.

Langjährigen Fans von Taylor sollte die GS Mini gut bekannt sein: eine Akustik-Gitarre mit Massivholzdecke, die so gut klingt, dass ihr kleinerer Korpus in Vergessenheit gerät. Während ihre grundlegende Form dem Korpus unserer größeren Grand Symphony entlehnt ist, steht sie dank ihres alltagstauglichen, nicht zu edlen Erscheinungsbilds seit über zehn Jahren im kraftvollen Mittelpunkt von so mancher Jam Session. Und dennoch steckt mehr hinter der GS Mini und ihrer verwandten Modelle, die zu den meistverkauften Akustik-Gitarren der Welt zählen, als man auf den ersten Blick vermuten mag. Während sich die GS Mini insbesondere durch ihre praxisorientierten Qualitäten für nahezu jede Art von Gitarristen eignet, wird sie mitunter auch als nur eine Reisegitarre angesehen und nicht als ein komplexes Zusammenspiel strategisch gewählter Konstruktionsmerkmale, wie es bei unseren Full-Size-Gitarren die Regel ist. Aber die Mini ist dennoch genauso durchdacht, wobei die für ihre Konstruktion getroffenen Entscheidungen eine tiefgreifende Wirkung auf das Endergebnis hatten, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht so leicht zu erkennen sind.

Der Boden und die Zargen der GS Mini sind ein Beispiel dafür: Sie sind aus verleimtem Schichtholz gefertigt, genauer gesagt zwei dünnen Tonholzfurnieren und einer dazwischenliegenden Schicht aus einem anderen Holz, die das Instrument langlebiger und widerstandsfähiger machen. Wenn Sie eine GS Mini in die Hand nehmen, wird Ihnen auffallen, dass der Boden leicht nach außen in Ihre Richtung hin gewölbt ist. Wenn Sie jetzt in das Instrument hineinschauen, werden Sie sehen, dass der Boden nicht die für Massivholzgitarren üblichen Verstrebungen aufweist, die für einen artikulierten Ton und ein kontrolliert geformtes Klangbild sorgen. Dieses Konstruktionsmerkmal, das auch bei unseren anderen Gitarren Verwendung findet, deren Boden und Zargen aus Schichtholz bestehen, ermöglicht es uns, das Beste aus unseren natürlichen Ressourcen herauszuholen während die Gitarren gleichzeitig widerstandsfähiger sind.

„Die Wölbung sorgt für einen viel stärkeren Boden, wodurch die Notwendigkeit zusätzlicher Verstrebung entfällt“, erklärt Andy Powers, Meister im Gitarrenbau. „Ein wichtiger Grund für die Auswahl dieses Konstruktionsmerkmals liegt im weitaus geringeren Verschnitt von Rohholz. Wenn man eine Holzplatte in geeignete Stücke für den Boden einer Gitarre zersägt, wird dabei mehr als die Hälfte in Form von Sägespäne verschwendet. Wenn man aus der gleichen Platte feine Furniere für Gitarren wie die GS Mini gewinnt, werden nur geringe Mengen an Holz verschwendet.“

Lindsay Love-Bivens von Taylor zeigt uns den warmen Klang der GS Mini-e Koa Plus.

Eine weitere, häufig nicht wahrgenommene Eigenschaft der GS Mini ist ihr Schallloch – es hat die gleichen Abmessungen wie bei unseren Full-Size-Gitarren, wodurch es für den Korpus der GS Mini übergroß ist. Wir haben dies absichtlich so gewählt, sagt Andy, um die Art und Weise zu ändern, in der sich der Schall von der Gitarre ausbreitet, was den Klang des kleinen Instruments ergreifender und immersiv macht.

„Das im Verhältnis zum Korpus größere Schallloch der GS Mini erzeugt einen nicht so stark ausgerichteten Klang, sondern eher einen Klang, der den Musiker umhüllt“, erklärt Andy. „Im Vergleich zu dem kleineren Schallloch einer Baby Taylor, bekommt man, wenn man sich selbst beim Spielen auf der GS Mini zuhört, den Eindruck, das Instrument hätte einen etwas größeren Korpus.“

Trotz ihres eher bescheidenen Äußeren, handelt es sich bei der GS Mini um ein ausgeklügeltes akustisches Design, das in den Händen von Musikern richtet Eindruck schindet. Kürzlich zum 10. Jahrestag dieses Modells im Jahr 2020 haben wir eine Reihe an Musikern, die eine GS Mini besitzen, dazu aufgefordert, uns ihre Meinung zu dem Instrument mitzuteilen. Ein Vielzahl an Musikern aus einem breiten Spektrum an Musikrichtungen haben uns gerne geantwortet – von Coy Bowles von der Zac Brown Band, über Danny Worsnop von den Asking Alexandria und Stephen Egerton bis hin zu Daniel Donato und dem kolumbianischen Singer/Songwriter Camilo. Überall auf der Welt gibt es Musiker, welche die GS Mini nicht nur zum Üben einsetzen sondern auch als inspirierendes Musikinstrument betrachten, das es sich verdient hat, zu der Ausrüstung eines jeden Gitarristen zu gehören.

In dieser aktuellen Performance liefert uns der kolumbianische Musiker Camilo, Gewinner eines Latin Grammy, eine wunderschöne Unplugged-Fassung seines Songs „BEBÉ“. Camilo spielt auf seiner GS Mini-e Koa Plus, die wir für ihn mit einer Gravur auf dem Schlagbrett personalisiert haben.

Die GS Mini-Familie ist im Laufe der letzten Jahre übrigens gewachsen und umfasst jetzt auch den GS Mini Bass, der als angenehm flexibel einsetzbares Instrument für Musiker überzeugt, insbesondere wenn es darum geht, die klangliche Komplexität der Kompositionen zu erweitern. Er mag klein aussehen, klingt aber so riesig wie jede andere Bassgitarre, die Sie kennen. Vor Kurzem hat der Toningenieur, Komponist und Studio-Bassist RAM seinen GS Mini-e Bass aus Ahorn vorgestellt, der sein Lieblingsbass für Aufnahmen ist.

Der auf Studio-Sessions spezialisierte Profibassist und Komponist RAM demonstriert die musikalische Bandbreite und Klarheit des GS Mini-e Bass.

Sie finden die gesamte GS Mini-Produktfamilie, einschließlich des GS Mini Bass und der beeindruckenden GS Mini-e Koa Plus bei autorisierten Taylor Händlern rund um die Welt sowie bei Taylor Online-Händlern.

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