Der grammyprämierte Künstler und Produzent erzählt, warum Akustikgitarren niemals lügen und warum seine GT ein Quell der Inspiration für seine Songideen ist.
Obwohl sie die meisten von uns in die soziale Isolation gezwungen und kreative Köpfe um ihre üblichen Inspirationsquellen (und Einnahmen) gebracht hat, konnte selbst die Coronakrise den Geist der Musikindustrie nicht brechen. Diesen Traum lebt auch FINNEAS, ein erfolgreicher Singer-Songwriter, Produzent und Instrumentenallrounder, der sich von seinem Schlafzimmer aus zu einer wichtigen Größe in der Welt der Popmusik entwickelt hat.
Nach einer Zeit als Schauspieler, wozu auch eine Rolle in der Erfolgsserie Glee gehörte, trat FINNEAS durch seine Arbeit mit seiner Schwester Billie Eilish erstmals ins musikalische Rampenlicht. Der düstere, verführerische Pop des Geschwisterpaares dominiert seit Jahren die Charts und lieferte den perfekten Soundtrack für eine Welt inmitten wachsender Unsicherheit. Als fünffacher Grammy-Preisträger (darunter Produzent des Jahres 2020, nicht-klassische Musik) hat sich FINNEAS im reifen Alter von 23 Jahren zu einem selbstbewussten Künstler entwickelt, der über 640 Millionen Streams auf allen großen Plattformen zu verzeichnen hat und seine Grammy-Sammlung 2021 um bis zu drei Preise erweitern könnte.
Seine Musik ist wie ein Rundgang durch eine Ausstellung moderner Musiktechniken: Songs, die zwischen verwaschenem Fingerpicking, kneipentypischen Klaviermelodien, gepaart mit seinem sanften Schmachten, und tanzbaren Clubrhythmen mit wummernden Bässen und donnernden Percussions hin und her springen. Es ist ein lebendiger, strukturierter Stil, der Akustiksound mit elektrisierenden Techno-Klängen und einer gesunden Dosis R&B mischt, aus der Feder eines experimentierfreudigen Künstlers, der das Werk eines Musikerkollegen auf eine neue Ebene bringen, aber auch selbst kraftvolle Klangmischungen erzeugen kann.
Als jemand, der seine Fähigkeiten und seinen Sound größtenteils mit „haushaltsüblichen“ Instrumenten entwickelt hat, arbeitet FINNEAS meist in rasantem Tempo und mit viel Improvisation. Das verlangt seiner Ausstattung – besonders natürlich seinen Gitarren – eine hohe Leistung und Zugänglichkeit ab. Wenn ihm eine Idee kommt, setzt er sie mit dem Instrument in Töne um, das gerade zur Hand ist – eine kreative Eigenart, die in seiner chamäleonartigen Musik immer wieder zum Vorschein kommt. Um sich einen Platz in seinem Studio zu verdienen, muss ein Instrument belastbar genug sein, um mit seinem vollen Terminkalender und seiner kreativen Spontanität mitzuhalten, und zugleich einen inspirierenden musikalischen Charakter bieten.
Vor kurzem baute Taylor eigens für FINNEAS eine komplett weiße Grand Pacific für Live-Auftritte und Studioarbeiten. Als wir die Markteinführung der neuen GT-Korpusform vorbereiteten, war uns klar, dass er einer der ersten Künstlern sein sollte, die sie testen dürfen. Wir waren begeistert, dass wir eine der ersten fertiggestellten GTe Urban Ash einem so vielbeschäftigten Musiker überreichen durften, und wir freuen uns umso mehr darüber, dass sie inzwischen ein fester Bestandteil seines musikalischen Werkzeugkastens ist.
Selbst in Pandemiezeiten ist FINNEAS sehr gefragt: Er verkroch sich in seinem Zuhause unweit von Los Angeles und schreibt dort zusammen mit seiner Schwester fieberhaft an neuen Songs. Die übrige Zeit widmet er den unzähligen Gemeinschaftsprojekten, die er derzeit am Laufen hat. Im Dezember drückte er kurz auf Pause, um uns in einer Schnellfragerunde von seinen Erlebnissen beim Musikmachen im Lockdown und seiner einzigartigen Methode zum Songschreiben und Produzieren mit Akustikgitarren zu erzählen.
FINNEAS‘ erstes Soloalbum „Blood Harmony“ erschien 2019 und wurde 2020 mit neuen Singles wiederveröffentlicht. Seine Werke sind auf allen großen Streaming-Diensten zu hören.
Welche Rolle spielt die Gitarre (besonders die Akustikgitarre) in deinem kreativen Prozess?
Wenn ein Song auf einer Akustikgitarre gut klingt, weiß ich, dass er überall gut klingen wird – also fange ich beim Schreiben immer gerne damit an.
Wie hat sich dein kreativer Prozess während Corona verändert?
Eigentlich kaum. Ich habe trotzdem 10.000 Stunden lang Songs geschrieben und aufgenommen, nur jetzt eben in meinem Schlafzimmer.
Was muss eine Akustikgitarre haben, damit du mit ihr schreiben und produzieren kannst?
Dynamik, Klarheit, Korpus.
Was muss eine Gitarre haben, damit du mit ihr auftrittst?
Langlebigkeit – und sie muss cool aussehen.
Was macht eine Gitarre wie die Taylor GT für dich als Musiker so nützlich?
Sie ist einfach eine tolle Gitarre. Das erleichtert mir die Arbeit enorm.
Wie spielt sich die GT im Vergleich zu deiner weißen Taylor Grand Pacific in Standardgröße?
Ich liebe ihre Tragbarkeit. Ich mag es nicht, wenn Instrumente im Weg stehen – ich will sie möglichst überall hin mitnehmen können. Und der Klang leidet unter der Größe überhaupt nicht.
Was hat dich überhaupt dazu inspiriert, mit dem Gitarrespielen anzufangen?
Die Beatles.
Was glaubst du, wie die Zukunft der Gitarre, vor allem der Akustikgitarre, als Standardinstrument aussieht?
Die Gitarre taucht in den letzten Jahren in so gut wie jedem Genre wieder auf. Das ist wirklich spannend. Es freut mich immer, wenn jemand auf unkonventionelle Weise etwas Erfinderisches oder Kreatives mit seiner Gitarre anstellt.
Jeder von uns dürfte sich wohl noch gut daran erinnern, wann die COVID-Pandemie unserem normalen Leben endgültig das Licht ausknipste. Bei Taylor verfolgten wir die globale Ausbreitung des Virus wie eine langsam voranschreitende Unwetterfront, bis wir am 18. März schließlich die Gitarrenproduktion an unserem kalifornischen Standort vorübergehend einstellten, ohne zu wissen, wann wir wieder öffnen würden.
Baumeister Andy Powers erlebte die schonungslosen, weitreichenden Folgen dieser Situation aus einer anderen Perspektive, als er zu dieser Zeit eines Morgens aufwachte und Textnachrichten von befreundeten Musikern aus aller Welt durchlas.
„Mir wurde klar, dass jeder einzelne meiner Musikerfreunde jetzt arbeitslos war“, sagt er. „Jede Tournee, jede Show, die Crew, die Backline, der Busfahrer. Sogar die Auftritte in den örtlichen Restaurants und Cafés wurden abgesagt. Die gesamte Welt der Live-Musik hatte sich gerade verändert.“
Als die Menschen weltweit begannen, sich ihrer unsicheren Zukunft bewusst zu werden, spürte Andy, dass trotz der massiven Einschnitte in unser Leben, wie wir es bisher kannten, besonders in der Musikindustrie, das Musizieren für die Menschen wichtiger denn je werden würde. Und zwar nicht nur für die Berufsmusiker dieser Welt, sondern auch für Freizeitspieler und alle, die ein Ventil brauchen, um sich auszudrücken, vor allem in Zeiten des „Social Distancing“, in denen viele Menschen lange darüber nachdachten, was ihnen im Leben wichtig ist.
Andy erinnert sich noch gut daran, wie er eines Morgens nach dem Produktionsstopp in die Fabrik kam und darüber nachdachte, was die Menschen brauchen könnten – und was Taylor als Unternehmen herstellen sollte.
„Es ist bizarr, in einer völlig stillgelegten Fabrik herumzulaufen“, erinnert er sich. „Die Lichter sind ausgeschaltet, es ist niemand da, Gitarren stehen in Regalen und warten darauf, dass unsere Crew zurückkommt.“
Und wenn unser Produktionsteam in Kalifornien seine Arbeit wieder aufnimmt, was für Gitarren soll es dann bauen?
„Ich dachte, wir leben in seltsam unsicheren Zeiten, also sollten wir Gitarren für unsichere Zeiten bauen und zu unseren Wurzeln zurückkehren. Bauen wir, was wir können. Wir haben die Werkzeuge hier. Wir haben Holz. Wir haben Gitarrensaiten. Was für eine Gitarre wird den Bedürfnissen von jemandem gerecht, der mit seiner Familie zusammensitzt und seine Lieblingslieder klimpert? Diese Gitarre wollen wir bauen.“
Keith Goodwin macht sich Gedanken über den warmen Ton und die zugängliche Ästhetik der American-Dream-Gitarren.
Während der Produktionspause, in der das Taylor-Werk modifiziert und neue Sicherheitsprotokolle eingeführt wurden, verbrachten Andy und Bob Taylor viel Zeit am Standort, um gemeinsam die Zukunft unserer Produktentwicklung und Produktionsstrategien in dieser neuen Realität zu besprechen. Andy gab einige Ideen für ein Gitarrenangebot zum Besten, das in seinen Augen zeitgemäß wäre und in unserem Werk in Kalifornien hergestellt werden könnte. Etwas Zweckmäßiges, mit allen wesentlichen Merkmalen einer großartigen Gitarre – Massivholzkonstruktion, Taylor-V-Class-Verstrebungen, Vielseitigkeit zur Abdeckung diverser Spielstile – aber auch etwas, das in den USA produziert und zu einem erschwinglicheren Preis verkauft werden könnte.
„Ich begann damit, Gitarren mit einer sehr spartanischen Ausstattung zusammenzubauen; sehr bescheidene, ehrliche Gitarren“, erzählt Andy. „Als Bob und ich zum ersten Mal über diese Gitarren sprachen, wurde mir klar, dass er genauso dachte.“
Bei der Holzauswahl verfolgten die beiden einen Ansatz vergleichbar mit „Restekochen“, wobei sie mögliche Unterbrechungen in der Lieferkette von Taylor berücksichtigen mussten.
„Wir begannen, unseren Holzbestand und die von uns beiseitegelegten Holzvorräte durchzugehen, die einen individuelleren Charakter hatten, als das Holz, das wir normalerweise bei unseren bestehenden Gitarrenserien verwenden würden“, berichtet Andy. Wir haben großartiges Sapeli-Holz und einzigartige Decken aus Mahagoni mit exakt dem Charakter, nach dem wir gesucht haben. Wir haben eine Menge Mahagoni für die Hälse, wir haben Ovangkol und großartiges Fichtenholz. All diese Hölzer sind wunderbar zum Bau von Instrumenten geeignet, sie wurden nur nicht entsprechend den strengen Kriterien für unser bestehendes Gitarrenangebot verwendet.“
Mit der Grand Pacific an die Spitze
Bei der Wahl des Korpustyps wollte Andy auf die Grand-Pacific-Form von Taylor setzen, da er wusste, dass ihre robuste Stimme und musikalische Vielseitigkeit einen großen Bereich abdecken könnte und diese neue Gitarre somit als zuverlässiges Arbeitstier dienen würde.
„Der Klang, der von diesem Design ausgeht, hat eine große Anziehungskraft“, sagt Andy. „Ich betrachte es als eine Allzweckakustik, die gut auf einen Schlagstil, auf einen Fingerstyle-Spieler, einen Flatpicker oder eine kräftige, robuste Spielweise reagiert. Ich stellte mir eine Familie oder eine Gruppe Freunde draußen am Lagerfeuer oder im Garten vor, die Lieder klimperten, die jeder mitsingen kann. Die GP ist eine großartige Begleitgitarre.“
Die Geburtsstunde der American Dream Series
Wie wir in unserem Leitartikel der letzten Ausgabe von Wood&Steel (2020 / Ausgabe 2 / Vol. 97) ausführlich beschrieben haben, war die schnelle Reaktion von Taylor auf die Umwälzungen infolge der Pandemie ein Beweis für den Mut und die Entschlossenheit, die sich in unserer Unternehmenskultur eingebrannt haben.
Die Mitbegründer Bob Taylor und Kurt Listug fühlten sich erinnert an die Probleme ihrer Anfangszeit und an all die Hindernisse, die sie auf ihrem Weg zu überwinden hatten. Als es also an der Zeit war, dieser neuen Gitarrenserie aus Andys Feder einen Namen zu geben, schien es angebracht, den American Dream Guitar Shop zu erwähnen, in dem sich Bob und Kurt kennenlernten und den sie schließlich kauften und 1974 in Taylor Guitars umwandelten. Diese Gitarren – getauft auf den Namen „American Dream Series“ – verkörpern die Widerstandsfähigkeit und den lösungsorientierten Geist unseres Unternehmens.
Obwohl Andy noch nicht einmal geboren war, als Taylor Guitars gegründet wurde, ist einer der Gründe, warum er die Kultur von Taylor so liebt, wie er in der letzten Ausgabe hervorhob, die Art und Weise, wie Bob und Kurt sich „diese rauflustige, furchtlose Mentalität eines Emporkömmlings“ bewahrt haben. Und diese Mentalität, diese Leidenschaft, dieser unerbittliche Innovationsdrang, Menschen zum Musikmachen zu inspirieren, ist nur noch stärker geworden, seit Andy zum Unternehmen hinzustieß – wie jeder, der mit Taylors vielen bahnbrechenden Produktneuheiten der letzten zehn Jahre vertraut ist, bestätigen kann.
Ein Design für unsere Zeit
Der kreative Kern der American-Dream-Gitarren, besonders das stark verdichtete Designverständnis nach dem Motto „alles, was du brauchst, nichts, was du nicht brauchst“, geht eigentlich auf Andys frühe Experimente mit V-Class-Verstrebungen und der später so bezeichneten Korpusform Grand Pacific zurück.
„Eine meiner Vorgehensweisen als Gitarrenbauer, wenn ich mit einem radikal neuen Design arbeite, ist es, die Form so weit wie möglich herunterzubrechen, mit der minimalistischsten Ausführung und den primitivsten Verzierungen, um genau zu sehen, was das Design auf seiner grundlegendsten Ebene leisten kann“, erzählt er.
Es ist ein Ansatz, der die Entwicklung der 2017 eingeführten Taylor‘s Academy Series deutlich geprägt hat: ein Gitarrendesign, das auf das Wesentliche reduziert wurde, um auch Anfängern mit kleinem Geldbeutel ein unvergessliches Erlebnis bieten zu können.
Die schlichte, aber markante Ausstattung spiegelt den musikalisch fokussierten Charakter der American Dream Series wider.
In vielerlei Hinsicht greift die American Dream Series eben diese Denkweise auf und erweitert sie um Leistungsmerkmale auf professionellem Niveau: Massivholzkonstruktion, V-Class-Verstrebungen, sauber abgeschrägte Korpuskanten, erstklassiger Klang, ausgezeichnete Spielbarkeit sowie optionale ES2-Elektronik. Es musste auch eine Gitarrenserie sein, die wir in unserem kalifornischen Werk herstellen konnten, um unsere Produktion gleich nach dem Neustart wieder anzukurbeln. Eine unaufdringliche Ausstattung der Gitarren würde unseren Produktionsprozess verschlanken und unseren Kunden einen Mehrwert bieten, was sie zu den preisgünstigsten in den USA gefertigten Massivholzgitarren der Taylor-Linie unterhalb der 300er-Serie machen würde. (Die neue Taylor GT, die an anderer Stelle in dieser Ausgabe vorgestellt wird, hat denselben Preispunkt.)
Dank der koordinierten Bemühungen unserer Produktentwicklungs- und Produktionsteams ist es uns gelungen, die American-Dream-Gitarren in kürzester Zeit produktionsreif zu bekommen. Am 18. Mai nahm unser Werk in Kalifornien den Vollzeitbetrieb wieder auf, und trotz der Zeit, die unsere Handwerker brauchten, um sich an die neuen Sicherheitsverfahren, die Einrichtung der Arbeitsplätze und andere geänderte Arbeitsabläufe zu gewöhnen, konnten wir schon im Juni mit der Herstellung der Gitarren beginnen.
Die American Dream Series geht mit drei Grand-Pacific-Modellen an den Start.
Die Modelle
Ausgehend von unserem Holzbestand kamen wir am Schluss auf drei Kernmodelle für die Markteinführung der American Dream Series: zwei mit einer Tonholzpaarung aus massivem Ovangkol (Boden und Zargen) und massiver Fichte (Decke) sowie eines mit einer Decke aus Mahagoni, gepaart mit einem Boden und Zargen aus massivem Sapeli. Eine neue Holzoption, die sich durch die gesamte Serie zieht, ist die Verwendung von geräuchertem Eukalyptusholz für Griffbrett und Steg. (Wir verwenden Eukalyptus auch in unseren neuen GT-Modellen, die ebenfalls in dieser Ausgabe vorgestellt werden.) Die von uns verwendete Holzart ist in Gewicht und Dichte mit Ebenholz vergleichbar, was sie extrem langlebig und ideal zum Halten von Bünden macht.
„Wir experimentieren schon seit geraumer Zeit mit diesem Material“, sagt Andy. „Daraus lassen sich wirklich gut klingende Griffbretter und Stege machen, und diese Gitarren scheinen uns sehr geeignet, um es einzuführen.“
Der Gitarrist Nicholas Veinoglou stellt die American Dream Series vor.
AD17 / AD17e
Unser erstes Grand-Pacific-Modell mit einer Kombination aus Ovangkol und Fichtenholz passt hervorragend zum GP-Korpus der V-Class. Ovangkol hat einen palisanderähnlichen Tonumfang und eine natürliche Wärme im Mitteltonbereich. Beides wird hier durch eine klare Leistung im unteren Bereich gefestigt und durch die harmonische Übereinstimmung der Töne dank der Architektur der V-Class noch verstärkt. Der Dynamikumfang unterstreicht die Vielseitigkeit dieses Arbeitstiers: Die Gitarre reagiert gut auf leichtes Fingerpicking und kommt auch mit einem aggressiven Flatpicking- oder Strumming-Anschlag problemlos zurecht. Eine weitere Tonverstärkung leistet die ultradünne, matte Oberfläche, die die Dämpfung minimiert – ein zusätzliches Plus angesichts des bemerkenswerten Sustains, das die V-Class ermöglicht. Bei diesem Modell haben der Boden und die Zargen aus Ovangkol dank unserer dunklen Urban-Sienna-Beize eine optische Ähnlichkeit mit Palisander.
Erkunden Sie die Merkmale und die Ausstattung der AD17.
AD17 Blacktop / AD17e Blacktop
Dieses American-Dream-Modell aus Ovangkol und Fichte mit schwarzer Decke bietet eine optisch markante Alternative zu seinem Geschwistermodell mit natürlicher Decke. Andys ästhetische Wahl war hier zum Teil von den gleichen Überlegungen geprägt wie die Holzauswahl, nämlich nur Materialien zu verwenden, die in der Fabrik verfügbar waren. In diesem Fall hatten wir aus einem früheren Projekt noch etwas schwarze Farbe auf Wasserbasis zur Hand, also fertigte Andy einen Prototyp mit mattschwarzer Decke und schwarzem Plektrumschutz. Das Ergebnis gefiel ihm sehr.
„Es ist so unkompliziert wie ein schwarzes T-Shirt“, meint Andy. „Das liegt ganz im Sinne der Henry-Ford-Mentalität. Viele der Gitarren, die ich großartig finde, vor allem diejenigen, die in der Weltwirtschaftskrise, während Kriegen oder anderer aufwühlender Ereignisse gebaut wurden, wurden aus den Materialien gefertigt, die eben gerade zur Verfügung standen.“
Während die abgeschrägten Korpuskanten ungebunden sind, hebt die sorgfältig ausgeführte Kantenbearbeitung an der Decke die natürliche Farbe der Fichte kunstvoll hervor und verleiht ihr die Ästhetik einer gebundenen Gitarre. Ergänzt wird diese Ästhetik durch eine Holzrosette, bei der sich schwarze Ringe und Ahornringe abwechseln. Bei diesen Modellen behalten der Boden und die Zargen aus Ovangkol ihre natürliche Farbenvielfalt.
Singer-Songwriter Shane Hall war einer der ersten, die unsere neue AD17e Blacktop vorführen durften.
AD27 / AD27e
Mit ihrer Decke aus Hartholz-Mahagoni verbindet diese American-Dream-Akustikgitarre dunkle, fein gemaserte Holztöne mit einer warmen und robusten Stimme, mit durchweg gehaltvollen Noten, die sich nahtlos in das gesamte Klangspektrum einfügen. Als Resonanzboden gleicht die natürliche Kompression von Mahagoni die Ecken und Kanten des Anschlags eines Spielers aus und wird mit dem ES2-Tonabnehmer gut verstärkt. Mit der Leistung, dem Reaktionsvermögen und dem Sustain des V-Class/Grand-Pacific-Gehäuses ist die Gitarre für praktisch jede Spielweise geeignet. Laufende Basslinien klingen niemals breiig, die Mitten sind dick und süß, und selbst die Höhen erzeugen eine angenehme Intensität, die jeden Spieler in höhere Tonlagen locken wird.
Optisch wirkt die natürliche Farbmischung zwischen Mahagoni-Decke und Sapeli-Boden und -Zargen dank der rollenden, abgeschrägten Kanten nahtlos. Überdies verstärkt die dünne, matte Oberfläche den natürlichen, holzigen Charakter der Gitarre.
Weniger Bearbeitung, mehr Charakter
Abgesehen von den klanglichen Vorteilen einer ultradünnen Oberfläche (50 µm oder 0,05 mm) bei diesen Gitarren war laut Andy auch beabsichtigt, den einzigartigen Charakter der ausgewählten Hölzer in einer Weise darzustellen, die sowohl sichtbar als auch fühlbar ist.
„Jeder Aspekt dieser Designs ist auf das Ideal des Individuums ausgerichtet“, sagt er. „Sogar die Endbearbeitung ist bei diesen Gitarren bewusst schlicht gehalten und so gewählt, dass die natürlichen Eigenschaften jedes einzelnen Holzstücks auf unübersehbare Weise zum Vorschein kommen. Sie werden die tatsächliche Textur der Faserstruktur spüren, da diese Oberflächen sehr offenporig und dünn sind. Sie werden spüren, wie glatt ein Stück Holz werden will, wenn es geschliffen wird. Sie werden spüren, wie breit oder schmal die Maserung der Fichtendecke ist, wenn die Lackierung im Laufe der Zeit in die Maserung übergeht und Teil der individuellen Identität der Gitarre wird. Jedes dieser Instrumente wird zu einem sehr einzigartigen Wesen.“
Holz mit Charakter
In einer der letzten Folgen des Taylor-Podcasts From the Factory sprach Andy gemeinsam mit Cameron Walt und Jay Parkin aus unserem Marketing-Team über die neuen American-Dream-Gitarren und erklärte auch die Idee hinter den Tonhölzern „mit Charakter“, die für diese Gitarren ausgewählt wurden, und wie diese sich von dem Sortierungsansatz für Hölzer unterscheiden könnten, die zur Herstellung anderer Gitarren innerhalb der Taylor-Linie verwendet werden.
„Für uns als Holzarbeiter beginnt die Materialsuche bereits an den Rändern der Welt des Holzes“, erklärt er. „Bei jedem verfügbaren Stück Holz arbeiten wir mit dem obersten Bruchteil von einem Prozent des genauesten, makellosesten Schnitts. Von dort aus sortieren wir die Materialien in noch kleinere Gruppen ein, die für das jeweilige Modell oder Design geeignet sind.“
Ein gutes Beispiel dafür ist die Sitka-Fichte, die wir für mehrere Serien innerhalb der Taylor-Linie verwenden. Grund dafür ist, dass wir innerhalb einer Serie oder bei einem bestimmten Modell möglichst gleichbleibende Gitarren herstellen wollen.
Die Holzsätze mit „Charakter“, wie Andy es nennt, die für unsere American-Dream-Gitarren ausgewählt wurden, erfüllen zwar immer noch unsere strengen, instrumentengerechten Spezifikationen, werden aber aus irgendeinem (manchmal kosmetischen) Grund als Ausreißer betrachtet.
„Wir wissen, dass diese Hölzer eine fantastische Gitarre ergeben würden, aber da sie nicht innerhalb des gleichen definierten Sortierspektrums dessen liegen, was wir normalerweise in ein bestimmtes Gitarrenmodell packen, legen wir sie beiseite und heben sie für etwas anderes auf“, erklärt er. „Diese American-Dream-Gitarren sind die perfekte Gelegenheit, aus diesen ‚verwaisten‘ Holzstücken – den Ausreißern – etwas zu bauen. Sie haben einen erstaunlichen Charakter. Sie klingen großartig. Wir bemühen uns, aus jeder einzelnen Gitarre ein bewusst einzigartiges Individuum zu machen.“
Singer-Songwriter Shane Hall war einer der ersten, die unsere neue AD17e Blacktop vorführen durften.
Was die Kritiker sagen
Im vergangenen Sommer haben wir einige American-Dream-Gitarren zur Bewertung an Rezensenten verschickt, und die ersten Reaktionen waren sehr positiv.
Art Thompson von Guitar Player hat die AD27 in der Oktoberausgabe des Magazins besprochen und hob dabei die seiner Meinung nach bereicherndsten Aspekte der V-Class-Verstrebungen hervor: „felsenfeste Intonation entlang des gesamten Halses“ und „verbessertes Sustain, was das Spielen einer Akustikgitarre immer angenehmer macht.“
„Die AD27 hat eine imposante Stimme, sie klingt klar und hat eine schöne Komplexität in den Mitten und viel Umfang im tieferen Bereich“, schreibt er. „Und die Art und Weise, wie diese leichte Gitarre Saitenschwingungen durch den Korpus und den Hals überträgt, ist geradezu unwirklich. Sie ist resonant und dynamisch, und die Anschlagsdynamik ist etwas, das Fingerstyle-Spielern mit Sicherheit gefallen wird.“ Die Gitarre wurde mit dem Redaktionspreis der Zeitschrift ausgezeichnet.
In der Zwischenzeit verbrachte der Rezensent Emile Menasché von der Zeitschrift Acoustic Guitar einige Wochen mit der AD27 und stellte fest, dass sie in vielen Punkten einen guten Job macht. Sofort bemerkte er einige der charakteristischen Merkmale von Andys Grand-Pacific-Design.
„Der Ton ist tiefer als fast jede Akustik, die ich bisher gespielt habe“, schreibt er. „Er klingt dick und voll – aber nicht dumpf. Obwohl der Diskantbereich klar und deutlich klingt, wird er von einem reichen Unterton begleitet, der den einzelnen Noten eine gewisse Autorität verleiht.“
Die Gitarre reagierte auch mit einer der unverkennbaren Stärken von Taylor, wie er es nennt: „starkes Sustain, begleitet von einem komplexen Ausklang voller heller Obertöne.“
Menasché hatte auch großen Spaß daran, den Dynamikumfang des Modells zu erforschen.
„Während einzelne Noten und Arpeggios lieblich klingen, können angeschlagene Akkorde laut, massiv und robust sein“, sagt er. „Physisch und akustisch war die AD27 in der Lage, meiner sehr schweren rechten Hand standzuhalten. Sie hat nie die Contenance verloren oder schrill geklungen – egal, wie hart ich in die Saiten griff.“
Sein Fazit: Dieses Modell ist ein bemerkenswert vielseitiges Arbeitstier.
„Wochenlang habe ich mein komplettes Repertoire an der AD27 ausprobiert: sanfte Melodien, aggressiver, biegsamer Blues, munterer Gypsy-Jazz, Schlagstil à la Pete Townshend, bassartiges Geklimper und Country-Picking. Die Taylor ging mit allem klaglos um. Sie ließ sich auch über längere Zeit bequem spielen…. Am Ende jeder AD27-Session waren meine Hände weit weniger ermüdet als sonst.“
Mit der Einführung eines nachhaltig gewonnenen neuen Klangholzes – Urban Ash™ – und der Neuinterpretation einer altehrwürdigen Korpusform – der Grand Symphony – hat Taylor auch in diesem Jahr wieder Zukunftsweisendes geleistet. Keine Gitarre verknüpft diese beiden Innovationen besser als die neue 326ce, die den Zauber unseres bahnbrechenden GS-Designs in die 300er-Serie bringt. Angetrieben durch den musikalischen Motor unserer V-Class-Verstrebungen und mithilfe eines Soundport Cutaway einzigartig intoniert, demonstriert das neue Modell die klanglichen Vorzüge des GS-Designs auf eine neue und fesselnde Art und Weise, indem es Urban Ash mit Mahagoni verbindet und den Spielern eine weitere reichhaltige akustische Klanglandschaft bietet, die es zu erforschen gilt.
Nach dem Debüt unserer umgerüsteten GS-Modelle zu Jahresbeginn, der Builder‘s Edition 816ce aus Palisander und Lutzfichte und dem Voll-Koa-Modell K26ce, wollten wir die hohe Klangtreue des neuen Korpus auf ein erschwinglicheres Modell der Taylor-Linie übertragen. Die 300er-Serie fühlte sich an wie eine natürliche Heimat: Sie ist bei Musikern aller Couleur beliebt und liegt an der Schnittstelle zwischen erstklassiger Leistung und handwerklicher Zweckmäßigkeit. Vor Kurzem haben wir mit der Builder‘s Edition 324ce Urban Ash weltweit bekannt gemacht, und die 317 war unser erstes Grand-Pacific-Modell außerhalb des ursprünglichen Zweigespanns der Builder‘s Edition 517 und 717. Die 300er-Serie beherbergt also wieder einmal ein Modell, das unserer Meinung nach in die Hände von noch mehr Spielern gehört.
Der radikal umgestaltete Korpus der Grand Symphony mag wie ein Bruch mit der Tradition wirken, aber das ist nun mal das, was Taylor unter Innovation versteht. Die auffälligste Veränderung ist der Einbau eines Soundport Cutaway unter dem hohen Register des Griffbretts. Von vorne gesehen folgt die untere Kontur des Scoops visuell dem Lauf eines florentinischen Cutaways mit seinem scharfen „Horn“. Betrachten Sie die Grand Symphony jedoch von hinten, werden Sie sehen, dass der Boden völlig unverändert geblieben ist. Das Design schafft ein Gleichgewicht zwischen den Vorteilen eines Cutaways und der Lungenkapazität des GS-Korpus.
Lance Allen spielt seinen Song „Rest Your Way Home“ auf der neuen Taylor 326ce.
Auch der Soundport selbst übt einen starken Einfluss auf die musikalische Reaktion der Grand Symphony aus. Der um etwa 45 Grad nach oben versetzte Soundport verändert die Abstrahlung der Vibrationen von der Gitarre und durch den Raum. Dabei nutzt er die große innere Luftkapazität des Korpus, um einen immersiven Effekt zu erzeugen, der sich aus der Perspektive des Publikums fast so anfühlt, als säße man inmitten eines Surround-Klangfeldes.
Eine der attraktivsten Eigenschaften unserer neuen Grand Symphony sind die aufblühenden Noten, die im Nachklang neue musikalische Farben annehmen.
Die 326ce macht sich die weitreichenden musikalischen Qualitäten der Korpusform zunutze, indem sie einen Boden und Zargen aus massivem Urban Ash, eine Decke aus massivem Mahagoni und V-Class-Verstrebungen in sich vereint. Urban Ash, das auf verantwortungsbewusste Weise aus gefällten Bäumen aus kalifornischen Stadtgebieten gewonnen wird, ähnelt klanglich alt gewachsenem honduranischem Mahagoni, mit einem robusten Mitteltonbereich, der sich durch starke Grundtöne auszeichnet. Konzentriert und kraftvoll nimmt die Hartholzpaarung der 326ce mit V-Class-Aufbau unter der Haube Fahrt auf. Verbesserte Lautstärke, Ausklingzeit und Tongebung sind bei allen V-Class-Modellen serienmäßig. In Verbindung mit Urban Ash und Mahagoni bekommen Sie außerdem eine noch wichtigere Materialeigenschaft zu hören – holzige, warme Töne, die klar und deutlich bleiben, auch wenn sie sich im Raum ausbreiten. Eine der attraktivsten Eigenschaften unserer neuen Grand Symphony sind die aufblühenden Noten, die im Nachklang neue musikalische Farben annehmen. Das Erlebnis lädt die Spieler ein, ihre Noten und Akkorde atmen zu lassen, und eröffnet Fans von Tonaufnahmen eine ganz neue Welt, was das Experimentieren mit der Mikrofonplatzierung zur Erfassung unterschiedlicher akustischer Texturen betrifft.
Die 326ce verfügt über eine Kopfplatte aus italienischem Acryl und Griffbretteinlagen in unserem Gemstone-Design.
Weitere Einzelheiten sind eine schwarze Bundierung mit kontrastierendem Randbeschnitt und eine Dreiring-Rosette.
Eine Urban-Sienna-Beize ergänzt den dunklen Ton von Urban Ash.
Auch die Bespielbarkeit der Korpusform und die Reaktionsfähigkeit insgesamt wurden durch das GS-Redesign verbessert, dank der etwas kürzeren Mensur von 24-7/8 Zoll und der leichten Saitenstärke, die man bei einem Gitarrenkorpus dieser Größe nicht erwarten würde.
Als ästhetischer Pluspunkt wurde bei der 326ce Urban Ash für die Kappe des Soundport Cutaway verwendet, die sich wunderbar in den Boden und die Zargen einfügt. Ansonsten weist die Gitarre die meisten Verzierungen der 300er-Serie auf, mit Standardausstattungen wie einer schwarzen Einfassung mit subtiler schwarz-weißer Nadelstreifeneinlage um die Decke und einer passenden Dreiring-Rosette. Weitere Feinheiten sind das Griffbrett und die Kopfeinlagen aus italienischem Acryl-Edelstein, satinschwarze Stimmer, ein schwarzer Plektrumschutz und unsere Urban-Sienna-Farbbehandlung (Decke, Boden, Zargen und Hals) mit einer Decke in Shaded Edgeburst, alles unter einer seidenmatten Oberfläche. Außerdem enthält die Gitarre auch unsere ES2-Elektronik und wird in einem hochwertigen Taylor-Hartschalenkoffer geliefert.
Mit ihrem lebendigen, raumfüllenden Klangbild verspricht die 326ce ein Instrument von einmaliger Ausdrucksstärke für jeden Gitarristen zu werden, der seinen akustischen Horizont erweitern möchte.
Wir haben ausgewählte Modelle unserer führenden 800er-Serie mit einer Armauflage ausgestattet, um unser Sortiment an Palisandergitarren zu verschlanken
Mit der Einführung eines nachhaltig gewonnenen neuen Klangholzes – Urban Ash™ – und der Neuinterpretation einer altehrwürdigen Korpusform – der Grand Symphony – hat Taylor auch in diesem Jahr wieder Zukunftsweisendes geleistet. Keine Gitarre verknüpft diese beiden Innovationen besser als die neue 326ce, die den Zauber unseres bahnbrechenden GS-Designs in die 300er-Serie bringt. Angetrieben durch den musikalischen Motor unserer V-Class-Verstrebungen und mithilfe eines Soundport Cutaway einzigartig intoniert, demonstriert das neue Modell die klanglichen Vorzüge des GS-Designs auf eine neue und fesselnde Art und Weise, indem es Urban Ash mit Mahagoni verbindet und den Spielern eine weitere reichhaltige akustische Klanglandschaft bietet, die es zu erforschen gilt.
Die Palisander-Armauflage im Radius-Stil verleiht ausgewählten Gitarren der 800er Serie neuen Komfort.
Die markanteste Umstellung ist die Integration unserer Radius-Armauflage in so beliebte Modelle wie 814ce, 812ce und 812ce 12-Fret. Die abgerundete Armauflage, die in die Bassseite des Unterbügels der Gitarre eingearbeitet ist, nimmt den Druck von Ihrer Schlag- oder Zupfhand, was den Komfort erhöht und den Spielern ein entspannteres Zupfen oder Schlagen ermöglicht.
Erfahren Sie, wie in der Taylor-Fabrik eine Armauflage im Radius-Stil gefertigt wird.
Hergestellt wird unsere Radius-Armauflage in sorgfältiger Kleinarbeit von unseren fähigsten Handwerkern. Bei der 800er-Serie wird die Armauflage passend zum Boden und den Zargen jeder Gitarre aus ostindischem Palisander gefertigt und durch eine Ahorneinfassung ergänzt, die einen Kontrast herstellt. Die Modelle 814ce und 812ce sind mit Taylor-Stimmern in Smoked Nickel ausgestattet, während die 12-Fret über Nickel-Stimmer mit Schlitzkopf und Ebenholzknöpfe verfügt.
Einige Gitarren in der 800er-Serie, wie die 812ce-N mit Nylonsaiten, bleiben nach der diesjährigen Überarbeitung unverändert. Andere Modelle, nämlich die neue Grand SymphonyBuilder‘s Edition 816ce und das Grand Orchestra 818e, haben innerhalb der 800er-Serie ihre eigene, unverwechselbare Identität und werden daher ihre derzeitigen Eigenschaften behalten. Halten Sie im Herbst bei Taylor-Vertragshändlern – ob im Laden oder online – Ausschau nach frisch überarbeiteten Gitarren der 800er-Serie.
Jeder von uns dürfte sich wohl noch gut daran erinnern, wann die COVID-Pandemie unserem normalen Leben endgültig das Licht ausknipste. Bei Taylor verfolgten wir die globale Ausbreitung des Virus wie eine langsam voranschreitende Unwetterfront, bis wir am 18. März schließlich die Gitarrenproduktion an unserem kalifornischen Standort vorübergehend einstellten, ohne zu wissen, wann wir wieder öffnen würden.
Baumeister Andy Powers erlebte die schonungslosen, weitreichenden Folgen dieser Situation aus einer anderen Perspektive, als er zu dieser Zeit eines Morgens aufwachte und Textnachrichten von befreundeten Musikern aus aller Welt durchlas.
Homerecording erfreut sich dank des technologischen Fortschritts und der besseren Verfügbarkeit relativ preiswerter Geräte inzwischen großer Beliebtheit. Es hat sich von Vierspur-Tonbandgeräten zu digitalen Audio-Workstations (DAWs) und Audio-Schnittstellen entwickelt. Als ich anfing, gab es keine großen Hilfsmittel, um etwas über das Aufnehmen zu Hause zu lernen. In der Bibliothek konnte man ein paar Bücher finden, aber in Zeiten vor der Erfindung des Internets waren die Ressourcen knapp. Mein Vater, ein Singer-Songwriter, hatte lange Zeit im Heimstudio eines Freundes Aufnahmen gemacht, zuerst auf Vier- und Achtspur-Bandmaschinen und dann auf ADAT. Die meisten benutzten damals analoge Geräte oder bereits die ersten digitalen Komplettsysteme, auch wenn die softwarebasierte Aufzeichnung zunehmend wichtiger wurde.
Meine erste Session in einem Tonstudio in Akron, Ohio, wurde auf einem 2-Zoll-Magnetband aufgezeichnet. Mein Ziel war es, Songs zu schreiben und aufzunehmen, also kaufte ich eine der ersten USB-Schnittstellen und das billigste Kondensatormikrofon, das ich in der Gegend finden konnte, und begann zu experimentieren. Daraus entstand eine lebenslange Liebe zum Aufnehmen, das zu einem großen Teil meines Berufslebens wurde.
Angenommen, Sie haben sich Ihre erste Aufnahmeschnittstelle und vielleicht sogar ein Mikrofon besorgt. Was jetzt? Nach einem Beitrag in meinen Gruppen habe ich einige häufig gestellte Fragen zur Aufnahme von Akustikgitarren gesammelt.
Was ist die beste Gitarre für Aufnahmen?
Genau wie bei der Auswahl von Gitarren für das Spielen zu Hause oder in einer Band haben Klangholzkombinationen und Korpusformen großen Einfluss auf das Endergebnis Ihrer Aufnahme. Es gibt keine starren Regeln, die vorschreiben, was Sie verwenden sollten. Ähnlich wie bei der Auswahl einer Gitarre für sich selbst, geht es hier um persönliche Vorlieben. Vielleicht gefallen Ihnen kräftige Schlagmuster für Folk- und Bluegrass-Klänge und Sie möchten eine Grand Pacific mit Boden und Zargen aus Palisander oder Mahagoni ausprobieren. Vielleicht möchten Sie die Gitarre beim Abmischen perfekt in Szene setzen und ein Grand Auditorium der 600er-Serie mit Ahornboden und -zargen testen. Vielleicht möchten Sie ein ruhiges Stück im Fingerstyle auf einer Grand Concert spielen, oder lieber ein Orchesterstück auf einer Grand Symphony. Oder vielleicht möchten diese Vorstellungen ganz durchbrechen und es komplett anders angehen. Hier gibt es keine falschen Entscheidungen, nur verschiedene kreative. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich ein großer Mahagoni-Fan bin, seit ich 2005 mit der 514ce meine erste Taylor gekauft habe. Ich habe eine ganze Platte mit nur dieser einen Gitarre aufgenommen. Als ich meine Builder’s Edition 517 WHB bekam, wurde diese Gitarre sofort zum Mittelpunkt meines „Gitarrenarsenals“. Heutzutage verwende meine Builder’s Edition 517 WHB meistens zum Anschlagen der oberen Mitten, wenn ich holzige, warme Mahagonitöne hören möchte, und für fast alles andere eine 814ce aus Palisander und Fichter.
Eine Gitarrendecke bewegt Luft, deshalb sollte zwischen der Decke und dem Mikrofon etwas Platz sein, damit Sie etwas davon einfangen können.
Wie lässt sich eine Akustikgitarre am besten mikrofonieren?
Wie lässt sich eine Akustikgitarre am besten mikrofonieren?
Wo Sie ein Mikrofon platzieren, ist weitaus wichtiger als das Mikrofon, das Sie verwenden, und ein Mikrofon während der Aufnahme zu bewegen, ist eine viel bessere Lösung als alles, was Sie nach der Aufnahme noch tun können. Zu verstehen, wie Sie mit Ihrer Gitarre das beste Klangbild für Ihre Zwecke einfangen können, ist ein guter Ausgangspunkt.
Wenn Sie ein Instrumentalstück mit einer Akustikgitarre aufnehmen, können Sie mehrere Mikrofone verwenden, um die volle Klangbreite Ihres Instruments auszunutzen, dem Zuhörer ein eindringliches Erlebnis zu bieten und dabei nicht nur den Sound der Gitarre einzufangen, sondern auch den des Raumes, in dem sie aufgenommen wurde. Manchmal verwenden die Toningenieure zwei identische Mikrofone in einer Stereoposition wie X-Y – was ungefähr dem entspricht, was Ihre Ohren hören – um den Zuhörer direkt vor der Gitarre zu platzieren. Bei einer Pop- oder Rock-Abmischung möchten Sie vielleicht bloß ein Mikrofon für Ihre Gitarre verwenden und sich stattdessen auf ihre Schlageigenschaften konzentrieren, die jede Band dominieren. Für eine Akustikgitarre verwende ich normalerweise zwischen einem und drei Mikrofonen. Mein Ausgangspunkt ist aber fast immer derselbe.
Das Mikrofon befindet sich 12 Zoll von der Gitarre entfernt.
Wenn Sie „Akustikgitarre aufnehmen“ gegoogelt oder auf YouTube gesucht haben, haben Sie vielleicht gesehen oder gelesen, dass ein Mikrofon irgendwo um den zwölften Bund der Gitarre herum oder irgendwo dort, wo der Hals auf den Korpus trifft, platziert werden muss. Damit soll vermieden werden, dass ein Mikrofon direkt auf das Schallloch einer Akustikgitarre gerichtet wird, das einen großen Luftstoß erzeugt, wie Andy Powers bei der Markteinführung der neuen Grand-Pacific-Modelle eingehend erläuterte.
Ich gehe die Sache etwas anders an: Ich beginne gerne mit einem Mikrofon, das aus etwa 30 Zentimetern Entfernung auf die Diskantseite des Oberbügels – des Cutaways – der Gitarre gerichtet ist. Ich drehe das Mikrofon leicht vom Schallloch weg, wenn ich zu viel Dröhnen auf der Gitarre bekomme. Wenn mir jemand sagt, dass seine Gitarre auf der Aufnahme zu hell oder zu saitig klingt, frage ich zuallererst nach der Mikrofonplatzierung. Meistens erfahre ich dann, dass sie es wie üblich auf den Bereich des zwölften Bundes gerichtet haben, aber nur ein paar Zentimeter vom Hals der Gitarre entfernt, wodurch der gesamte Korpus und die Resonanz verloren gehen. Denken Sie beim Ausprobieren verschiedener Mikrofonpositionen daran, dass eine Gitarrendecke Luft bewegt. Deshalb sollte zwischen der Decke und dem Mikrofon etwas Platz sein, damit Sie etwas davon einfangen können.
Welches ist das beste Mikrofon für Akustikgitarren?
Das ist eine Frage, die mir in Homerecording-Foren und Facebookgruppen häufig gestellt wird. Es gibt drei Haupttypen von Mikrofonen, die üblicherweise zum Aufnehmen von Akustikgitarren verwendet werden.
Dynamische Mikrofone
Dynamische Mikrofone, wie das allgegenwärtige Shure SM57, verfügen über eine bewegliche Spule, die an einer an einem Magneten befestigten Membran festgeklebt ist. Wenn Schallwellen auf die Membran treffen, vibriert diese, ähnlich wie bei einem Lautsprecherkonus, und die Spule bewegt sich mit. Die Bewegung der Spule verändert das Magnetfeld und verwandelt es in ein elektrisches Signal. Dies erfordert einen höheren Schalldruckpegel, um Schall zu erzeugen, weshalb man diese Mikrofone häufig bei Live-Auftritten sieht, aber man kann sie auch für Aufnahmen verwenden. Allerdings benötigen dynamische Mikrofone eine erhebliche Verstärkung, um leisere Quellen wie Akustikgitarren einzufangen, im Gegensatz zu lauteren Quellen wie Snare Drums und E-Gitarren-Verstärkern. Diese Mikrofone sind unidirektional, sie „hören“ Schall also nur von einer Seite.
Das Shure SM57 ist nach wie vor eines der beliebtesten Aufnahmemikrofone auf dem Markt.
Bändchenmikrofone
Bändchenmikrofone, wie das Royer R-121, folgen einem ähnlichen Prinzip, verwenden jedoch anstelle von Membran und Spule ein dünnes Stück Metallfolie, das in der Mitte des Mikrofons angebracht wird. Aus diesem Grund sind Bändchenmikrofone bidirektional, d. h. sie nehmen Schall von beiden Seiten auf. Bändchenmikrofone benötigen, wie dynamische Mikrofone, grundsätzlich eine hohe Verstärkung. Eine Ausnahme bildet das Audio Technica AT4081, das mit 48-V-Phantomspeisung betrieben wird, die das Mikrofonkabel über Ihre Schnittstelle oder Konsole mit Strom versorgt.
Von links nach rechts: Cascade Fat Head II-Bändchenmikrofon, Audio Technica AT4081-Bändchenmikrofon, Audio Technica AT4080-Kondensatormikrofon
Kondensatormikrofone
Kondensatormikrofone, wie das Shure SM81 oder das Audio Technica AT4040, sind etwas komplexer. Sie verwenden eine Membran, die mit einer unter Strom stehenden Metallplatte gekoppelt ist, und laufen über einen Schaltkreis, der das Signal intern verstärkt und ihm eine weitaus höhere Empfindlichkeit und Ausgangsleistung verleiht. Alle Kondensatormikrofone benötigen Phantomspeisung (mit Ausnahme einiger weniger mit Batteriebetrieb zur Fernnutzung). Kondensatormikrofone werden in der Regel auch nach der Größe ihrer Membran benannt, und obwohl eines nicht unbedingt besser als das andere ist, haben Großmembran-Kondensatormikrofone etwas weniger Rauschen, während bei Kleinmembran-Kondensatormikrofonen etwas mehr Details erhalten bleiben. Einige Kondensatormikrofone können multidirektional sein, indem man zwei Membranen nacheinander platziert.
Die Wahrheit ist, dass es so etwas wie das „beste“ Mikrofon nicht gibt. Es gibt eine Vielzahl von Mikrofontypen, die auf unterschiedliche Weise zur Klangfärbung dienen können. Wenn Sie gerade erst anfangen, ist ein Kleinmembran-Kondensatormikrofon wahrscheinlich am einfachsten zu verwenden. Eine interessante neue Option ist ein Kondensatormikrofon, das digitale Modellierungstechnologie in Form von Plug-ins mit Mikrofonen verbindet, um ihre Eigenschaften an die anderer Mikrofone anzupassen. Das ML-2 von Slate Digital ist eine großartige und preiswerte Möglichkeit, eine Menge Töne aus einem Mikrofon herauszuholen.
Kann ich meine Gitarre aufnehmen, indem ich sie an den ES2 anschließe?
Kann man seine Gitarre anschließen, um sie aufzunehmen?
Wenn Ihre Akustikgitarre über einen Tonabnehmer verfügt, haben Sie eine weitere einfache Aufnahmemöglichkeit. Ich selbst habe sehr erfolgreich mit der ES2-Elektronik von Taylor gearbeitet. Während ein Mikrofon den zutiefst natürlichen Klang der Gitarre einfängt, ist das eingebaute ES2-Tonabnehmersystem eine großartige Möglichkeit für den Einstieg und eine perfekte Ergänzung zu Ihrem Mikrofon. Jedes Mal, wenn ich bei einem Videodreh Instrumente aufnehme, wie z. B. bei den Acoustic Sessions, nehme ich immer ein Gitarrenkabel und eine DI-Box mit, sodass ich zusätzlich zu meinen Mikrofonen auch vom Tonabnehmer aus aufnehmen kann. Dadurch habe ich eine Backup-Audioquelle, falls es im Raum ein Geräusch gibt oder der Künstler sich von der idealen Mikrofonposition wegbewegt. Das kann auch dann hilfreich sein, wenn jemand ein ruhiges Stück oder viele Einzelnotenläufe spielt, denn der Tonabnehmer fügt Definition hinzu. Eine DI-Box wandelt das hochohmige Signal eines herkömmlichen Instrumentenkabels in ein niederohmiges Signal eines Mikrofonkabels um. Einige Aufnahmeschnittstellen haben sogar eine eigene DI als Instrumenteneingang eingebaut. Tatsächlich habe ich für das Gitarrenlick, das im Intro aller Acoustic Sessions zu hören ist, einfach meine 814ce eingesteckt und über den ES2-Tonabnehmer aufgenommen.
Zu beachten ist, dass eine Aufnahme eines Tonabnehmers etwas anders ist, als wenn man ihn über eine Beschallungsanlage hört, wo er durch Resonanzboden, Klangregelung, Kompression und Lautsprecher geleitet wird, die die Luft in den Raum hineinbewegen, in dem man sich befindet. Dies lässt sich beim Abmischen leicht beheben und tut der Aufnahmequalität keinen Abbruch.
Ich hoffe, dies hilft Ihnen beim Einstieg in das Aufnehmen Ihrer Gitarren. Wie das Gitarrenspiel selbst, so ist auch das Aufnehmen und Abmischen von Audiosignalen eine eigene Fähigkeit, die es zu entwickeln und zu genießen gilt, und eine tolle Möglichkeit, Musik einzufangen und weiterzugeben.
Jeder von uns dürfte sich wohl noch gut daran erinnern, wann die COVID-Pandemie unserem normalen Leben endgültig das Licht ausknipste. Bei Taylor verfolgten wir die globale Ausbreitung des Virus wie eine langsam voranschreitende Unwetterfront, bis wir am 18. März schließlich die Gitarrenproduktion an unserem kalifornischen Standort vorübergehend einstellten, ohne zu wissen, wann wir wieder öffnen würden.
Baumeister Andy Powers erlebte die schonungslosen, weitreichenden Folgen dieser Situation aus einer anderen Perspektive, als er zu dieser Zeit eines Morgens aufwachte und Textnachrichten von befreundeten Musikern aus aller Welt durchlas.
Zum Auftakt baten wir Nicholas Veinoglou, Gitarrist, Songschreiber, Produzent und Musiker in diversen Genres, um ein paar grundlegende Tipps, wie Sie dem Ton Ihrer Gitarre Farbe geben, Ihren Greifarm entspannen und aus Ihrer Übungszeit das Meiste herausholen können. In jedem Video spielt Veinoglou eine GT Urban Ash Gitarre.
Nicholas Veinoglou demonstriert, wie sich durch Anpassung der Zupfstelle neue musikalische Farben erzeugen lassen.
Zupfstelle und Tonfarben
In seinem ersten Beitrag zeigt Veinoglou, wie das Verlagern Ihrer Zupfhand beim Spielen Ihrem Ton Wärme oder Helligkeit verleihen kann, je nachdem, welchen Klang Sie erzielen möchten. Veinoglou vergleicht es mit Tonabnehmern bei E-Gitarren, bei denen ein Hals-Tonabnehmer und ein Steg-Tonabnehmer unterschiedliche Klangfarben erzeugen. Viele Akustikspieler lassen ihre Schlag- oder Zupfhand in einer Position – oft in der Nähe oder direkt über dem Schallloch – aber wie Veinoglou demonstriert, kann eine Verlagerung der Hand näher an den Hals oder den Steg Ihren Ton enorm verändern. Schlagen oder zupfen Sie in der Nähe der Stegeinlage, wo sich die Saiten steifer anfühlen, und Sie werden einen viel helleren, höhenbetonten Ton hören. Bewegen Sie sich in Richtung der Griffbrettverlängerung für einen wärmeren, runderen Ton. Hier sieht Veinoglou eine großartige Möglichkeit, Ihrer Musik Farbe und klangliche Dynamik zu verleihen.
Entspannen Sie Ihre Greifhand, um die Akkorde klarer erklingen zu lassen und Ihr Handgelenk zu entlasten.
So entspannen Sie Ihren Griff
Als Nächstes spricht Veinoglou die bei neueren Akustikspielern verbreitete Tendenz an, sich beim Greifen zu verkrampfen, vor allem wenn sie neue Akkorde oder Gitarrenlinien lernen. Die Bildung von Akkorden, insbesondere von etwas komplexeren Formen, kann eine Herausforderung sein, und viele Lernende haben mit toten Noten oder Brummen zu kämpfen. Obwohl viele instinktiv kompensieren, indem sie die Saiten noch stärker festklemmen, demonstriert Veinoglou, dass nur ein leichter Druck erforderlich ist, um den Ton deutlich zum Klingen zu bringen. Statt die Saiten wie mit der Greifzange zusammenzuquetschen, so Veinoglou, konzentrieren Sie sich lieber darauf, Ihren Greifarm, Ihr Handgelenk und Ihre Hand zu entspannen. So können Sie die Position Ihrer Finger korrigieren, um tote Töne zu beseitigen und sich vor verkrampften Fingern und möglichen Handgelenkproblemen in der Zukunft zu schützen.
Teilen Sie Ihre Übungszeiten in kleinere Abschnitte auf, die einer bestimmten Fertigkeit gewidmet sind.
Üben mit Fokus
Schließlich schlägt Veinoglou auch eine alternative Übungsstrategie vor, damit Sie sich beim Gitarrelernen auf produktive Übungen konzentrieren können. Anstatt über längere Zeitabschnitte zu üben (z. B. eine Stunde pro Tag), was es nur wahrscheinlicher macht, dass Sie abgelenkt werden und den Fokus verlieren, sollten Sie sich zum Üben lieber kürzere Intervalle von 15–20 Minuten freinehmen und sich zwischendurch Pausen gönnen. Widmen Sie jede Übung einem bestimmten Thema und versuchen Sie, potenzielle Störquellen zu beseitigen (z. B. indem Sie Ihr Handy auf Flugmodus stellen). Das macht es einfacher, bei der Sache zu bleiben und an den Fähigkeiten zu arbeiten, die Sie verbessern möchten.
Mit der Einführung eines nachhaltig gewonnenen neuen Klangholzes – Urban Ash™ – und der Neuinterpretation einer altehrwürdigen Korpusform – der Grand Symphony – hat Taylor auch in diesem Jahr wieder Zukunftsweisendes geleistet. Keine Gitarre verknüpft diese beiden Innovationen besser als die neue 326ce, die den Zauber unseres bahnbrechenden GS-Designs in die 300er-Serie bringt. Angetrieben durch den musikalischen Motor unserer V-Class-Verstrebungen und mithilfe eines Soundport Cutaway einzigartig intoniert, demonstriert das neue Modell die klanglichen Vorzüge des GS-Designs auf eine neue und fesselnde Art und Weise, indem es Urban Ash mit Mahagoni verbindet und den Spielern eine weitere reichhaltige akustische Klanglandschaft bietet, die es zu erforschen gilt.
GS MiniMahogany
GS Mini-eRosewood
GS Mini-eMaple Bass
GS Mini-eKoa
GS Mini-eKoa Plus
Als Bob Taylor die GS Mini vor einem Jahrzehnt das erste Mal vorstellte, ahnte er bereits das diese Gitarre bei Gitarristen großen Anklang finden würde. Nachdem Bob bereits 1996 beim Debüt der Baby Taylor den anhaltenden Erfolg miterlebte, sah er aufgrund neuer Konstruktions- und Fertigungskapazitäten seines Unternehmens die Möglichkeit die nächste, verbesserte Generation einer Reisegitarre zu entwickeln. Ziel war es Spielern eine Gitarre mit solidem Klang, Spielkomfort ohne Verzicht auf Portabilität einer Gitarre in Reisegröße zu bieten.
Nachdem Bemühungen das bestehende Baby-Design aufzumotzen nicht den vom Taylor Produktionsteam erwarteten Verbesserungen entsprachen, verfolgte man einen anderen, neuen Designansatz. Diese ersten Experimente hatten uns gezeigt, dass wir einen tieferen Korpus, eine größere Decke und eine längere Mensur benötigten, erinnert sich Bob.
Der Rest ist Geschichte. Taylors Designteam erstellte schließlich eine kleinere Version ihrer Grand Symphony-Korpus-Form (eingeführt 2006) die zusammen mit weiteren speziell für die GS Mini entwickelten Designermerkmalen die Gitarre auf völlig neue Weise zum Leben erweckte. Trotz der reduzierten Korpus-Größe war die Rahmentiefe fast identisch mit der einer Grand Concert und hatte den gleichen Schalllochdurchmesser wie alle anderen normal großen Korpus-Formen von Taylor. Bob hielt es für unerlässlich, Taylors patentiertes Halsdesign zu integrieren, das eine präzise Halswinkelgeometrie und zusätzliche Stabilität gewährleistet.
Die handfreundliche 23-1 / 2-Zoll-Skala war länger als die der Babys (22-3 / 4), aber kürzer als die der Grand Concert (24-7 / 8) und anderen Taylor Full Size Modellen (25.) -1/2). Zusammen mit 13er Saiten und den größeren Korpus-Maßen erzeugte die neue Gitarre aufgrund ihrer kompakten Form ein beeindruckendes Volumen und eine unglaubliche Klangtiefe.
Letztendlich wurde die Mini in den Händen von Gitarristen mehr als nur die Summe von Spezifikationen und gab den Spielern somit, wie bei anderen innovativen Taylor-Designs auch, ein Werkzeug, das traditionelle Grenzen überschreitet. In diesem Fall war die Gitarre kompakt genug, um damit reisen zu können, aber viel mehr als nur eine Reisegitarre. Sie machte das Gitarrenspiel für alle zugänglich, unterhaltsam und musikalisch perfekt, von Anfängern über Profis, Kinder bis hin zu Senioren, Campern oder zu Hause auf der Couch. Die Gitarre war nicht zu teuer, um sie mit auf Reisen zu nehmen oder Freunden zu geben.
Die 326ce verfügt über eine Kopfplatte aus italienischem Acryl und Griffbretteinlagen in unserem Gemstone-Design.
Weitere Einzelheiten sind eine schwarze Bundierung mit kontrastierendem Randbeschnitt und eine Dreiring-Rosette.
Eine Urban-Sienna-Beize ergänzt den dunklen Ton von Urban Ash.
Der Taylor-Master-Gitarrendesigner Andy Powers, der bei ihrem Debüt der GS Mini noch nicht bei Taylor war, erkannte deren musikalischen Tugenden und ihre universelle Einsetzbarkeit und nannte sie “die Volksgitarre”. Später wandte er seine eigenen Visionen auf das Instrument an und verwendete deren Korpus und Skalenlänge als Grundlage für einen bahnbrechenden GS Mini Ableger, den GS Mini Bass. Jetzt hat eine ganze Welt auch einen couchfreundlichen akustischen Bass zum Grooven.
Zehn Jahre später hat sich die GS Mini zu einer liebenswerten Instrumentenfamilie entwickelt und wird sich zweifellos als fundamentales Modell innerhalb der Taylor-Linie weiterentwickeln.
Wenn Sie also ein Mini-Besitzer sind, vergessen Sie nicht, Ihr Instrument etwas Pflege zu schenken, zu klimpern, zu tun was Spaß macht und um Geburtstag zu feiern, den der GS Mini.
Für alle, von Punkrockern bis zum Virtuosen, vom Anfänger bis hin zum Profi in Nashville, Die GS Mini ist eine Gitarre die zu jedem passt. Kaum das wir darüber sprachen, dass die GS Mini 10 Jahre alt wird, haben Taylor -Fans Ihre Geburtstagsglückwünsche gesendet
Jeder von uns dürfte sich wohl noch gut daran erinnern, wann die COVID-Pandemie unserem normalen Leben endgültig das Licht ausknipste. Bei Taylor verfolgten wir die globale Ausbreitung des Virus wie eine langsam voranschreitende Unwetterfront, bis wir am 18. März schließlich die Gitarrenproduktion an unserem kalifornischen Standort vorübergehend einstellten, ohne zu wissen, wann wir wieder öffnen würden.
Baumeister Andy Powers erlebte die schonungslosen, weitreichenden Folgen dieser Situation aus einer anderen Perspektive, als er zu dieser Zeit eines Morgens aufwachte und Textnachrichten von befreundeten Musikern aus aller Welt durchlas.
“Ich bin oft überrascht, wie wenig Songwriter und Musiker über das Musikgeschäft selbst wissen, und noch weniger über das Verlagsgeschäft”
Wenn Sie ein Künstler/Songwriter sind und eine Anfrage für einen Song erhalten, werben Sie NICHT für sich selbst als Künstler. Das ist nicht das, worum sie gebeten wurden. Zahlreiche Verlage, Pitching-Unternehmen sowie Film-/TV-Musikverantwortliche erhalten Tausende von Songs, und sie wollen einen großartigen Song, keinen Künstler.
Wenn Sie ein Künstler sind, heißt die heutige Open-Mic- und A&R-Abteilung YouTube! Zehntausende von Liedern und viele Künstler sind auf YouTube und anderen ähnlichen Plattformen entdeckt worden. Das ist kein Geheimnis. Sie müssen nur Ihren eigenen YouTube-Kanal starten. Major-Label-A&R-Abteilungen, Verlage, Manager und Produktionsfirmen nutzen alle Online-Veröffentlichungen, um den nächsten Star zu finden. So haben wir zum Beispiel vor kurzem die philippinische YouTube-Sensation Reneé Dominique entdeckt. Ihre erste Major-Label-Veröffentlichung “Could I Love You Any More”, ein Duett mit Jason Mraz, hat fast 100 Millionen YouTube-views erhalten. Es funktioniert. Tun Sie es einfach!
Wenn Sie ein Songschreiber sind, denken Sie daran, dass Sie täglich schreiben müssen. Schreiben Sie so lange Songs, bis Sie einen großartigen geschrieben haben. Arbeiten Sie mit anderen Songwriter zusammen. Auch wenn Sie kein Sänger sind, gehen Sie aus und spielen Sie vor einem Live-Publikum. Seien Sie ein “Singer/Songwriter”. Wenn Sie es einfach nicht können, dann finden Sie eine Sängerin oder einen Sänger, die oder der Ihre Lieder für Sie aufführt. Es gibt keinen besseren Spiegel, der Ihnen hilft zu sehen, was funktioniert und was nicht, als ein Live-Publikum. Deine Mutter und ihre Freunde und deine Lebensgefährtin sind nicht die besten Beurteiler deines Materials. Sie können Ihnen helfen, Ihr Selbstvertrauen aufzubauen, was großartig ist, denn Sie werden alles brauchen, was Sie bekommen können. Aber verwechseln Sie das nicht mit einer echten kritischen Prüfung.
Lassen Sie uns jetzt über die Platzierung sprechen Identifizieren wir einige spezifische Absatzmärkte für Lieder und wie man sich ihnen am besten nähert.
Künstlervermittlung Unserer Erfahrung nach ist die Zusammenarbeit mit einem charismatischen Künstler mit viel Durchsetzungsvermögen, vorzugsweise bevor sie bei einem Label unter Vertrag genommen werden, der beste Weg, um Ihren Song geschnitten und veröffentlicht zu bekommen. Machen Sie Ihre Recherche. Finden Sie diesen Künstler und helfen Sie ihm, seinen einzigartigen Sound zu entwickeln. Seien Sie Teil ihres kreativen Teams und ihrer Karriere. Vielleicht kennt Ihr Cousin das Restaurant, in dem der Künstler verkehrt. Nutzen Sie alle Ihre Verbindungen.
Bibliothek für Produktionsmusik Eine andere Möglichkeit, Ihre Lieder zu platzieren, besteht darin, für diese Form der Verbreitung zu schreiben. Produktionsmusik, auch als Bestandsmusik oder Bibliotheksmusik bekannt, ist eine beliebte Quelle für Musikleiter, die nach Musik suchen, auf die über die Metadatensuche leicht zugegriffen werden kann und die schnell lizenziert werden kann. Einige angehende Songwriter platzieren ihr Material auf diese Weise, während sie ihre nächste große Single schreiben. Der Vorteil ist, dass Ihre Musik Geld verdienen kann, während Sie weiterhin für sich selbst oder andere Künstler schreiben. Der Nachteil ist, dass Sie in der Regel einen beträchtlichen Prozentsatz (oder den ganzen) Ihrer Veröffentlichungen aufgeben und im Allgemeinen die Kontrolle über Ihr Material verlieren. Die Verträge können lang und verwirrend sein. Lassen Sie sich von einem Anwalt beraten. Denken Sie daran, dass Sie mit Ihrer Musik nicht nur Geld verdienen können, sondern auch Türen zu anderen Gelegenheiten öffnen können.
Der Music Supervisor beaufsichtigt alle kreativen und geschäftlichen Aspekte der Musik für ein Projekt.
Film/TV/Commercials (Josquin Des Pres) Vor nicht allzu langer Zeit kam ein Freund mit einem Lied zu mir, das er für eine beliebte Kaffeemarke geschrieben hatte. Das Lied war gut, es hatte eine anständigen Hookline, aber es hatte ein großes Problem. Diese bestimmte Kaffeefirma machte weder Werbung im Fernsehen oder Radio, noch hatte sie ihren Jingle seit Jahrzehnten geändert. Er machte den Fehler zu glauben, er wüsste, was der Kunde wollte. Auch hier gilt: Recherchieren Sie zuerst. Vor Jahrzehnten erkannte ich, dass es nicht funktionieren würde, zufällige Lieder über ungeplante Themen zu schreiben, wenn ich in das Geschäft der Massenplatzierung einsteigen wollte. Der beste Ansatz war, herauszufinden, wonach die Musikverantwortlichen im Netzwerk suchen, bevor man etwas schreibt. Dies kam zum Tragen, als ich anfing, für MTV-Reality-Shows und andere zu schreiben. Ich rief die verschiedenen Musikverantwortlichen an, um Informationen über die von ihnen gesuchten Liedstile zu erhalten. Dieses Briefing enthielt lyrische Themen, Tempi und den musikalischen Stil der Lieder. Innerhalb von drei Tagen würde ich vollständig produzierte Titel liefern, die nach den gewünschten Spezifikationen geschrieben und produziert wurden. Das Ergebnis waren über vierhundert Cues und Songplatzierungen in einem Jahrzehnt. Diese Art von Platzierungsvolumen erfordert Disziplin, schnelles Denken und Kenntnisse über jedes Genre aktueller Musik, die innerhalb weniger Tage, nachdem sie im Äther ist, auf den Markt kommt. Stellen Sie ein zuverlässiges Team zusammen, überprüfen Sie Ihr “Künstler”-Ego an der Tür und stimmen Sie sich darauf ein, was der Musikverantwortliche sucht und nicht, was Sie für “kreativer” halten.
Kennen sie die Regeln Wenn Sie in das Spiel der Film-/TV-Platzierung einsteigen, müssen Sie sich über die Spielregeln und die Spieler informieren. Ich bin oft überrascht, wie wenig Songwriter und Musiker über das Musikgeschäft selbst wissen, und noch weniger über das Verlagsgeschäft! Merken Sie sich diesen Satz: Vorbereitung plus Chance ist gleich Erfolg. Oft haben Songwriter keine Ahnung, was ein Musikverantwortlicher tut, wofür die Buchstaben A&R stehen oder was ein Verlagsadministrator tut. Lassen Sie es uns herausfinden. Nachfolgend finden Sie eine kurze Liste mit Beschreibungen einiger Begriffe und Branchenrollen, die Sie bei der Platzierung von Songs kennen sollten.
Organisation für Ausübungsrechte Um Aufführungshonorare zu erhalten, müssen Sie ein Songschreiber, Komponist und/oder Verleger sein, der bei einer der vielen Organisationen für Aufführungsrechte (Performing Rights Organizations, PROs) auf der ganzen Welt registriert ist. Diese Tantiemen werden von den PROs (BMI, ASCAP, SESAC, SOCAN, PRS usw.) für die öffentliche Aufführung von Musik (Fernsehen, Filme, Restaurants, ausländische Kinos usw.) eingezogen und auf der Grundlage verschiedener PRO-Berechnungen und anderer Variablen berechnet und bezahlt, wie z.B. das Netzwerk, auf dem das Programm ausgestrahlt wird, das Land, in dem ein Film gezeigt wird, und die Anzahl der verwendeten Musikminuten. Ihr PRO wird zumindest teilweise (und manchmal auch ausschließlich) durch das Land bestimmt, in dem Sie Bürger sind.
Musikverlag Ein Musikverlag arbeitet mit Songwritern und Komponisten zusammen, um die Lieder/Kompositionen der Autoren zu fördern und zu vermarkten. Sie schlagen das Material den Leuten vor, die Musik verwenden (Film-/TV-Produzenten, Plattenfirmen, Videospiele usw.). Im Sinne des Urheberrechts ist ein Verleger der Eigentümer des urheberrechtlich geschützten Werkes. Diese Firma kann auch als Verlagsverwalter fungieren, muss es aber nicht. Es ist heute gängige Praxis, dass Songwriter, die auch nur die geringste Bedeutung haben, eine Verlagsgesellschaft als separate juristische Person gründen, um die Rechte an ihrem Werk zu halten. Ein Musikverlagsverwalter kann mit der Abwicklung Ihrer Veröffentlichung beauftragt werden, wenn Sie dies nicht selbst tun möchten.
Administrator für Musikverlage Ein Musikverlagsadministrator ist ein Musikverlag, der für die Verwaltung, Registrierung und Lizenzierung von Kompositionen und die Einziehung von Verlagsgebühren im Namen der von ihm vertretenen Songwriter verantwortlich ist. Im Rahmen eines Administration Deal bleibt das Urheberrecht an den Kompositionen bei den ursprünglichen Urhebern der Kompositionen (d.h. den Songwritern). Wenn sie die Hilfe eines Musikverlagsadministrators in Anspruch nehmen, können sich die Songschreiber beruhigt zurücklehnen, da sie wissen, dass das Verlagsgeschäft und der Einzug der Tantiemen erledigt sind, so dass sie sich auf das Schaffen konzentrieren können. Eine typische Gebühr für diese Dienstleistung beträgt 10-15 Prozent des verlegerischen Anteils der Einnahmen. Wichtig ist, dass Ihr Autorenanteil für Aufführungen direkt von dem PRO, mit dem Sie verbunden sind, an Sie gehen kann.
Master-Nutzungslizenz Wer die AUFNAHME des Liedes besitzt, besitzt die Master-Lizenz und kann eine Master-Nutzungslizenz für Platzierung, Veröffentlichung, Streaming usw. ausstellen. Es kann beliebig viele Personen geben, die das Lied aufgenommen haben, aber der einzige, der hier zählt, ist derjenige, der die Master-Lizenz besitzt. Unabhängig davon, ob es sich um die Aufnahme eines eigenen Liedes durch einen unabhängigen Künstler oder um die Aufnahme eines Liedes durch einen großen Künstler handelt, wer auch immer die rechtlichen Rechte an der jeweiligen Aufnahme besitzt, stellt diese Lizenz aus. Dies ist für die Film-/TV-Platzierung äußerst wichtig. Wenn Sie einen Verlagsverwalter haben, würde dieser sich normalerweise um die Lizenzvergabe kümmern.
Synchronisierungslizenz (Sync-Lizenz) Dies bedeutet die Lizenzierung von Musikwerken, die mit bewegten Bildern als Hintergrund in einem Kinofilm, Fernsehprogramm, Video, programmierten Stream usw. synchronisiert werden sollen. “Synchronisierung” bedeutet einfach, die Komposition in Synchronisation mit dem Bild auf dem Bildschirm zu verwenden – das ist alles, nichts Kompliziertes oder Geheimnisvolles.
Musik-Supervisor Die Hauptaufgabe des Music Supervisors besteht darin, Musik auszuwählen und für ein Projekt zu lizenzieren und sicherzustellen, dass die Musik, die sie dem Regisseur zur Verfügung stellen, die Handlung/Stimmung auf dem Bildschirm verstärkt. Mit anderen Worten, ihre Aufgabe besteht darin, dem Regisseur zu helfen, seine künstlerische Vision durch den Einsatz von Musik zu verwirklichen. Der Music Supervisor beaufsichtigt alle kreativen und geschäftlichen Aspekte der Musik für ein Projekt. Dazu gehören die Hilfe bei der Entwicklung eines Musikbudgets, die Unterstützung bei der Suche nach einem Komponisten (falls gewünscht), die Unterstützung des Regisseurs bei der Auswahl der Lieder, die Koordination der Tonaufnahme, “Spotting Sessions” (mit Komponist und Regisseur) usw. Es kann die Erledigung der Formalitäten für die Musikfreigabe/Musiklizenzierung umfassen oder auch nicht und kann auch einige (oder alle) Aufgaben eines Musikkoordinators und/oder Musikadministrators umfassen. Je früher der Musikkoordinator einbezogen wird, desto mehr Zeit hat er für die Kreativität – sowohl für die Musik selbst als auch für das Budget. Wenn ein Regisseur ein berühmtes Lied oder ein “klassisches Urheberrecht” wünscht, aber das Budget des Projekts dessen Verwendung nicht zulässt, wird der Musikkoordinator budgetfreundliche Alternativen aus verschiedenen Quellen, einschließlich unabhängiger Künstler und/oder Musikbibliotheken, vorschlagen (und oft verhandeln).
Die Welt hört zu Sie wollen jede nur erdenkliche Chance, mit Ihrer Musik Geld zu verdienen. Während die meisten Einnahmequellen zurückgegangen sind, gibt es mehr Gelegenheiten denn je, Ihre Musik im Fernsehen und in Filmen zu hören. Der ganze Planet ist Ihr Publikum. Für Songwriter, die auch Künstler aufnehmen, können prominente Platzierungen in Fernsehsendungen und Filmen dazu beitragen, Ihre Fangemeinde zu vergrößern und auf einem Lebenslauf großartig auszusehen.
Denken Sie daran, dass Filme und Fernsehsendungen Lieder in allen Genres brauchen, ebenso wie Musik, die klingt, als stamme sie aus verschiedenen Jahrzehnten. Es ist schwer, sich einen Stil auszudenken, der nicht in Fernsehsendungen und Filmen verwendet wird. Wenn die Musik stimmt, spielt es keine Rolle, wie alt Sie sind, wo Sie leben oder wie Sie aussehen.
Machen Sie also Ihre Recherchen, während Sie Ihr Handwerk verfeinern. Verdienen Sie, während Sie lernen!
Josquin Des Pres
Michael & Nancy Natter / Photo: Talitha Noel
Josquin Des Pres ist Musiker, Songwriter und Musikunternehmer, der unter anderem zahlreiche Songs mit Bernie Taupin (Elton John) sowie mit den Songwritern Winston Sela, Michael Natter und mehreren Finalisten von American Idol geschrieben hat. Des Pres hat außerdem Lieder und Themen für über 40 Fernsehsendungen komponiert, mehr als 60 CDs für große und unabhängige Plattenfirmen produziert und mehrere Bücher über die Musikindustrie geschrieben. Michael Natter ist vor allem für seine Zusammenarbeit mit dem Grammy-Gewinner und Singer-Songwriter (und Taylor-Künstler) Jason Mraz bekannt. Ihre Hitsingle “I Won’t Give Up” ist eine von vier Co-Autoren von Mraz’ Platin-verkauftem Album Love is a Four Letter Word. Michaels Frau Nancy schloss sich Michael an, um gemeinsam mit ihm die Titeltracks der Debütalben für die X-Factor-Gewinner Alex & Sierra (It’s About Us) und den Gewinner von American Idol, Nick Fradiani (Hurricane), zu schreiben. Die Natters haben sich bei zwei Ausschnitten aus seinem Album Yes! wieder mit Mraz zusammengetan.
Zu jeder neuen Jahreszeit kommt es zu einem Szenenwechsel und damit zu frischen Inspirationen. Wenn sich uns eine gute Gelegenheit bietet können auch wir hier bei Taylor nicht widerstehen unsere Serien aufzupeppen, sei es in Form von optisch auffälligem Ton-Holz Kombinationen, neuer ästhetischer Akzente oder einem unverwechselbaren Sound. In diesem Fall freuen wir uns, ein paar Modelle aus unserem bestehenden Sortiment, zur Jahresmitte hin um drei neuen Modellen zu ergänzen.: ein Paar atemberaubende exotische T5z Classic-Modelle und eine verführerische Grand Auditorium der 200er-Serie mit Boden und Zargen aus geschichteten Koa in Edge Burst.
Bei der T5z dreht sich alles darum eine große Bandbreite an Sounds abzudecken. Unsere vielseitige elektrisch-akustische Hollowbody Gitarre kombiniert Taylors firmeneigenes akustisches und elektrisches Tonabnehmersystem mit einem Fünf-Wege-Schalter, um Spielern ein Performance- oder ein Aufnahmewerkzeug zu bieten, das eine Menge unterschiedliche Sounds abdecken kann, von schimmernden akustischen Arpeggien bis hin zu verzerrten elektrischen Leadsounds. Sie ist ein Tool, dass auf die Bedürfnisse und Vorlieben moderner Gitarristen eingeht, sowohl akustisch als auch elektrisch.
Während unser ursprüngliches T5-Design (eingeführt im Jahr 2005) die akustische Gitarre und die Welt der Elektrischen vereinte, die zur Definition der Hybrid-Gitarren-Kategorie beitrug, und sich eher an den Akustik-Gitarristen wandte, neigt sich Ihr Nachfolger, dieT5z, mit ihrem kleineren Körper, den Jumbo-Bünden, einem Griffbrettradius von 12 Zoll eher dem E-Gitarristen zu. Innerhalb der aktuellen Modellreihe der T5z-Familie (Custom, Pro, Standard, Classic und Classic Deluxe) sind Modelle mit visuell exotischerem Flair – Koa, Cocobolo und Riegelahorn – in der Regel den Premium-Modellen Custom und Pro vorbehalten. Während die Classic-Editionen ein Mahagoni-Decke und minimale Details aufweisen.
In diesem Jahr haben wir die Classic mit zwei herrlichen neuen Decken-Optionen versehen: Kräftig gemasertes hawaiianisches Koa und Blackheart-Sassafras. Beide Modelle sind in Shaded Edgeburst lackiert, das den natürlichen Charakter dieser jeweiligen Hölzer auf subtile Weise verstärkt. Ästhetisch behalten diese Modelle ansonsten den natürlichen Understatement Charakter der T5z Classic-Familie, Satin-Finish und Verzicht von Binding um Korpus und F-Löchern, wobei in diesem Fall die Schönheit des Deckenholzes im Mittelpunkt steht. Italienische Acryl Small Diamond Griffbrett-Inlays und satinschwarze Mechaniken runden den Look ab. Beide Modelle sind mit unserer Standard-T5z-Elektronik ausgestattet und werden in einem Taylor Deluxe-Hartschalenkoffer geliefert.
Sehen Sie, wie Taylor-Gitarren-Designer Andy Powers das Sassafras-Modell vorführt.
T5z Pickup Schaltung
Die T5z verfügt über eine Drei-Tonabnehmer-Konfiguration: einen verdeckten Neck-Humbucker (befindet sich unter dem Griffbrett am letzten Bund), einen sichtbaren Bridge- Humbucker und einen magnetischen akustischen Bodysensor im Korpus inneren. Durch den Fünf-Wege-Schalter haben Sie eine Reihe von Sounds zur Hand und können folgendes aus den einzelnen Einstellungen herausholen:
Andy Lund von Taylor demonstriert, wie der Fünf-Wege-Schalter der T5z eine breite Palette von akustischen und elektrischen Sounds erschließt.
Position 1: Neck humbucker und Body Sensor
Wenn der Schalter ganz in Richtung Hals deutet (Position 1), ist der Halspickup zusammen mit dem Body-Sensor aktiv und erhalten so einen Akustikgitarren Sound der aufgrund des Body Sensors dynamisches Spiel überträgt.
Position 2: Neck humbucker
In Position 2, wird der Body Sensor abgeschaltet und nur der Halspickup bleibt aktiv, hier erhalten sie alle klassischen Halspickup Sounds. Mit Hilfe der aktiven Klangregelung sind selbst Jazzige Sounds möglich.
Position 3: Bridge humbucker
Hier ist der Bridgepickup aktiv. Der Humbucker erlaubt Ihnen Sounds von Classic Rock bis hin zu singenden Leadsounds.
Pro-Tipp: Versuchen Sie bei Sounds mit hoher Lautstärke, die Bass- und Höhenregler vollständig zurück zu drehen. Dadurch werden die Mittenfrequenzen nach vorne geschoben, was zu einem Sound führt, der sich sehr gut im Band Mix durchsetzt. Sie können nach Bedarf Bässe und Höhen hinzufügen, um Ihren Sound zu optimieren.
Position 4: Neck und Bridge Pickup parallel
Diese Einstellung deckt alles von Big-Band-Hollowbody-Sounds bis hin zu Surf-Rock-Sound ab. Insbesondere wenn sie Ihrem Sound mit Hilfe von Effektgeräten etwas Hall oder Chorus hinzufügen.
Position 5: Neck und Bridge Humbucker seriell
Der kraftvollste Ton, der Sie an große Bühnen vor einer Wand aus Lautsprecherboxen erinnern wird. Die Schalterpositionen 3-5 reagieren alle sehr gut auf Overdrive- oder Distortion-Pedale.
Im Akustik Gitarren Bereich haben wir unsere 200er-Serie, insbesondere unsere 214CE K einem Ästhetischem Update unterzogen. Boden, Decke und Zargen sind in Shaded Edgeburst gehalten, Zusammen mit dem matten Finish der Gitarre verleiht die Burst-Lackierung einen milden, Vintage-Glanz.
Musikalisch liefert die Kombination aus massiver Sitka-Fichte und geschichtetem hawaiianischem Koa zusammen mit unserer vielseitigen Grand Auditorium-Korpus-Form eine sanfte Mischung aus der Taylor-Klarheit, Kraft und Ausgewogenheit im gesamten Tonspektrum. Die Spieler werden es lieben, wie reaktionsschnell die Gitarre auf einen dynamischen Anschlag reagiert und wie anpassungsfähig sie zu den unterschiedlichsten Genres und Stile passt.
Fans eines schlanken Halses werden die Kombination unseres Hals-Profils mit einer Sattelbreite von 1 11/16 Zoll zu schätzen wissen – bequem für Fingerstyle-Arrangements, Akkorde oder Flatpicked-Leads. Weitere Ausstattungsmerkmale der 200er-Serie sind eine Drei-Ring-Rosette, 4-mm-Griffbrett-Einlagen aus italienischem Acryl, ein künstliches Schildpatt-Schlagbrett sowie ein weißes Bindung, welches sich gegen die dunklen Farbtöne des Shaded Edgeburst klar absetzt. Die integrierte ES2-Elektronik und ein robustes, aber leichtes Hardshell-Gigbag besiegeln den Deal, der verspricht, einen zuverlässigen Partner für kommende Gigs zu haben.